Nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zeigt sich der Parteivorsitzende der Grünen Felix Banaszak erleichtert über das Ergebnis. Insgesamt sei es „ein gutes Wahljahr für Bündnis90/Die Grünen“ gewesen, so der Parteivorsitzende im Interview mit dem Fernsehsender phoenix.
Gerade in Mecklenburg-Vorpommern sei er glücklich, dass es gelungen sei, sich gegen den Wahlkampf von Manuela Schwesig behaupten zu können. In den letzten Tagen sei das Argument, dass sich nun alle hinter der SPD versammeln müssten sehr stark gewesen. „Es war nicht leicht, sich dagegen zu erwehren“, so der Parteivorsitzende der Grünen. Die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zeigten, dass es das Potenzial gebe, „dass wir eben auch in den ostdeutschen Flächenländern starke Ergebnisse reinholen.“
In Berlin habe die „Stadt einen Richtungswechsel gewählt und wir wollen Teil eines solchen Richtungswechsels sein.“ Angesicht der Antisemitismusvorwürfe gegen die Berliner Linke habe man immer gesagt: „Es gibt keinen Rabatt bei Antisemitismus oder anderen Fragen.“ Man erwarte, dass jeder der mit den Grünen zusammenarbeiten will „sich sehr klar positionieren, dass Antisemitinnen und Antisemiten keine Rolle bei der Regierungsbildung spielen“, so Banaszak bei phoenix.
Das gesamte Interview finden Sie hier: https://phoenix.de/s/3Rb
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