Zweiter Hörfilmpreis in Folge für den MDR (FOTO)





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Für die Hörfilmfassung der Dokumentation „Ein Jahr auf Kihnu“ hat
der Mitteldeutsche Rundfunk heute in Berlin den renommierten
Deutschen Hörfilmpreis in der Kategorie Dokumentation verliehen
bekommen. Mit dem Preis wird die herausragende Audiodeskription des
Films gewürdigt, die vom MDR für ARTE produziert wurde. Am 20. April,
um 13.15 Uhr, ist der Film im MDR-Fernsehen zu sehen.

„Diesen renommierten Preis das zweite Mal in Folge zu erhalten,
ist ein besonderer Erfolg für den MDR. Es zeigt, dass Inklusion für
den MDR ein wichtiges Ziel bleibt. Nach dem Publikumspreis für „In
aller Freundschaft“ im letzten Jahr und der Dokumentation in diesem
Jahr zeigt es aber auch: Unsere barrierefreien Anstrengungen z.B. in
der Audiodeskription sind umfassend und sie gelten unterschiedlichen
Programmfarben“, sagt MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi.

Der prämierte Film beschreibt in eindrücklichen Bildern den Alltag
der rund 400 Menschen auf der kleinen estnischen Insel Kihnu. Das
Inselleben wird von den Frauen bestimmt und ist geprägt von alten
Traditionen. Die Männer sind die meiste Zeit des Jahres auf See. Die
Dokumentation von Julia Finkernagel wurde im Oktober 2018 erstmals
auf ARTE ausgestrahlt, die Hörfilmfassung wurde vom MDR für den
deutsch-französischen Sender produziert.

„Auf der Basis der gelungenen Dokumentation haben alle Beteiligten
eine bemerkenswerte Hörfilmfassung erstellt: vom Hörfilmtext über die
Sprecherin bis hin zum Ton, der in einer gesonderten Spur
aufgezeichnet wird. Das ist eine tolle Teamleistung, bei der alles
gepasst hat“, sagt Georg Schmolz, Leiter der barrierefreien
Programmzugänge in der MDR-Redaktion Telemedien.

Das gute Zusammenwirken von Originalfilm und Audiodeskription wird
von der Jury des 19. Deutschen Hörfilmpreises, darunter auch
Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, gelobt: „Kulturspezifische
Besonderheiten des Insellebens werden in der Hörbeschreibung ebenso
feinfühlig widergegeben wie die Natur- und Landschaftsbilder. Damit
zeichnet die Hörbeschreibung auch für blinde und sehbehinderte
Zuschauer ein authentisches Bild von Kihnu. Dafür nutzt die
Audiodeskription die filmischen Dialogpausen und beschreibt so die
Bilder oder das Geschehen für seheingeschränkte Menschen. Damit
können sie an dem visuellen Erleben teilhaben.“ Der MDR sendet
täglich etwa 3 ½ Stunden seines Programmes mit diesem Service für
sehbehinderte Zuschauer.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
verleiht den Deutschen Hörfilmpreis seit 2002 und zeichnet damit
herausragende Hörfilme aus sowie Projekte, die diese barrierefreien
Filmerlebnisse voranbringen. In diesem Jahr waren 16 Produktionen
nominiert.

Die Hörfilmfassung der Dokumentation „Ein Jahr auf Kihnu“ steht ab
sofort in der MDR-Mediathek zur Verfügung. Im MDR-Fernsehen wird sie
am Karsamstag, 20. April, um 13.15 Uhr, gesendet.

Mehr zum Thema: http://mdr.de/barrierefreiheit/audiodeskription

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Alexander Hiller,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 19. Mrz 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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