Zwei SWR (Ko-)Produktionen für Deutschen Filmpreis nominiert (VIDEO)





„Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats“ sowie
„Elternschule“ gehen in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ ins
Rennen um die „Lola“

Der SWR ist mit zwei dokumentarischen Koproduktionen für den
Deutschen Filmpreis nominiert. „Of Fathers and Sons – Die Kinder des
Kalifats“ von Talal Derki erzählt aus dem Inneren einer
radikalislamischen Familie, wie Kinder vom eigenen Vater zu Hass,
Krieg und Gewalt erzogen werden. Für diesen Film gibt es noch eine
weitere Nominierung: Anne Fabini hat in der Kategorie „Bester
Schnitt“ Chancen auf eine Auszeichnung. Die Kino-Koproduktion
„Elternschule“ (SWR) von Jörg Adolph und Ralf Bücheler begleitet
Kinder und ihre völlig erschöpften Eltern durch ihre Zeit in der
Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung „Pädiatrische
Psychosomatik“. Hier lernen die Eltern ihre Kinder neu kennen – und
finden oft erst hier heraus, wie das geht: gute Erziehung. Der
Deutsche Filmpreis wird am 3. Mai 2019 in Berlin vergeben.

„Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats“

Für den 99-minütigen Film kehrte Filmemacher Talal Derki in seine
Heimat Syrien zurück. Dort gewann er das Vertrauen einer
radikal-islamistischen Familie und begleitete ihren Alltag über einen
Zeitraum von mehr als zwei Jahren. Dabei konzentrierte sich seine
Kamera hauptsächlich auf die Kinder. Der Film liefert einen
einzigartigen Einblick in eine Kindheit, die von der systematischen
Heranführung an radikal-islamistisches Gedankengut geprägt ist. „Of
Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats“ war in diesem Jahr
bereits für den Oscar nominiert, wurde auf über 100 Filmfestivals
weltweit präsentiert und mit mehr als 30 Auszeichnungen geehrt,
darunter beim Sundance Festival 2018 und im Rahmen des SWR Doku
Festivals von einer unabhängigen Jury mit dem Deutschen
Dokumentarfilmpreis. Der Film ist eine
deutsch-syrisch-libanesisch-katarische Produktion von Basis Berlin
Filmproduktion, in Koproduktion mit Ventana Film, Cinema Group
Production, SWR und rbb, in Zusammenarbeit mit Arte und Impact
Partners. Gefördert wurde er vom Sundance Institute Documentary Film
Program, IDFA Bertha Fund, The Arab Fund for Arts and Culture, Screen
Institute Beirut, Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), Deutscher
Filmförderfonds (DFFF), Doha Film Institute, The Netherlands
Consulate General (Special Advisor for Syria). Redaktion beim SWR hat
Gudrun Hanke-El Ghomri; Redaktion rbb: Rolf Bergmann.

„Elternschule“

„Elternschule“ betrachtet ein zentrales Konfliktfeld: Erziehung.
Der Film begleitet Kinder und Eltern durch ihre Zeit auf der Station
„KJ3“ – vom Aufnahmegespräch bis zur Nachsorge, ein halbes Jahr nach
der Entlassung. Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgen so das Auf und
Ab einer ganzheitlichen Behandlung. Dabei wird nicht nur den Kindern
einiges abverlangt – vor allem sind die Eltern gefordert. Sie nehmen
Abschied von festgefahrenen Verhaltensmustern, lernen ihre Kinder neu
kennen – und finden oft erst hier heraus, wie das geht: gute
Erziehung. Das Publikum erlebt Fortschritte, Rückschläge – und
Heilung. Elternschule ist ein Film von Jörg Adolph und Ralf Bücheler,
if. Productions: Ingo Fliess, Verleih Zorro Film. Redaktion beim SWR
hat Eva Witte. Gefördert wurde der Film vom Filmfernsehfonds Bayern
(FFF), von BKM – Kulturelle Filmförderung der Bundesregierung und vom
Deutscher Filmförderfonds (DFFF). Der Film wird als „Dokumentarfilm
im Ersten“ voraussichtlich am 3. Juli im Ersten ausgestrahlt.

Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt:
Daniela Kress, Tel. 07221 929 23800, daniela.kress@swr.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 20. Mrz 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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