Zeitungsverkauf als Hilfe zur Selbsthilfe





Ilmenau/ Dresden Die Kluft zwischen armen und reichen Menschen wird auch in Deutschland immer größer. Sozial Schwächere werden dabei immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Das Team von StreetLightsTV machte sich auf den Weg nach Dresden, um Einblicke in das Leben derjenigen zu gewinnen, die versuchen, selbst wieder auf die Beine zu kommen. Ziel der Reise war das Redaktionsbüro der monatlich erscheinenden Straßenzeitung Drobs, bei der Wohnungslose und Langzeitarbeitslose sowohl bei der Gestaltung der Zeitung als auch im Vertrieb mitarbeiten können. „Wir haben uns vorgenommen, Sprachrohr zu sein für die Menschen, denen es schwer fällt, sich selber zu artikulieren“, so die Projektkoordinatorin Edith Säuberlich. Die hauptsächlich von ehrenamtlichen Redakteuren produzierte Straßenzeitung wird von den Verkäufern zu einem niedrigeren Preis gekauft, so dass sie vom Verkauf einen gewissen Gewinn einstreichen können. So will die Drobs Hilfe zur Eigenhilfe geben und die sozial Benachteiligten wieder in die Gesellschaft eingliedern. Die Vorurteile – wie zum Beispiel „Such dir Arbeit“ oder „Der versäuft doch eh wieder alles!“ – die den Verkäufern auf der Straße begegnen, machen diesen Prozess nicht einfacher. Dennoch: „Drobs ist der Lebensinhalt für mich“, sagt der Straßenverkäufer Bernd.
Welche Wünsche und Träume die Straßenzeitungsverkäufer haben, wie ihre Akzeptanz in der Gesell-schaft ist und wie sie zur Straßenzeitung Drobs gekommen sind, kann auf www.StreetLightsTV.de gesehen werden.

„Das Fernsehen ist tot, es lebe das Fernsehen!“
Das Medium Fernsehen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Immer mehr Fernsehsender verbreiten ihre Programme digital und mit vielen Interaktionsmöglichkeiten. Diese Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Der Weg führt dabei zwar nicht zwangsläufig ins Internet, ist aber dennoch äußerst eng mit diesem verbunden. Das Fernsehen, wie wir es heute kennen, wird sich auf Dauer verändern. Das studentische Projekt StreetLightsTV begann mit eben dieser Thematik. Die Konvergenz der beiden Medien Fernsehen und Internet stellt dabei die grundlegende Hintergrund-Idee der Projektarbeit dar. Dabei wird versucht, die Möglichkeiten der Web 2.0-Welt zu nutzen, um so den Zuschauern einen Rückkanal zur Interaktivität und damit Partizipationsmöglichkeiten zu geben. Spannend ist in dieser Hinsicht, inwiefern sich ein für das Fernsehen gedachter Content im Internet verwerten lässt. Somit werden die üblichen Fernsehinhalte völlig verändert. Das Team von StreetLightsTV möchte so die Entwicklung des Fernsehens unterstützen und fördern – auch in den Weiten des Internets.

veröffentlicht von am 19. Nov 2008. gespeichert unter Fernsehen, Sonstige, Sub-/Jugendkultur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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