“ZDFzeit”-Dokumentation “Kennedy – Das Geheimnis der letzten Tage” / Schürzenjäger und politisches Leichtgewicht – wie das Attentat von Dallas den Blick auf den 35. Präsidenten der USA verklärt





Vor 50 Jahren, am 22. November 1963, wurde
US-Präsident John F. Kennedy Opfer eines Attentats. Die
“ZDFzeit”-Dokumentation “Kennedy – Das Geheimnis der letzten Tage”
von Annette Harlfinger und Martina Schindelka, die das ZDF am
Dienstag, 12. November 2013, 20.15 Uhr, zeigt, geht der Frage nach,
ob die Todesschüsse auf Kennedy hätten verhindert werden können, und
beleuchtet die unbekannten Seiten des nach Umfragen noch immer
beliebtesten Präsidenten der USA.

John F. Kennedy ist der erste Polit-Star der westlichen Welt.
Geschickt nutzt er die Medien. Seine privaten Schwächen bleiben
verborgen. Die Öffentlichkeit erfährt nichts über die schweren
Krankheiten, die seine Amtsführung überschatten, und ebenso wenig
über seine unzähligen Affären. Mimi Alford, damals 19-jährige
Praktikantin im Weißen Haus, schildert, wie sie von Kennedy
entjungfert wurde – ausgerechnet im Schlafzimmer der First Lady: “Es
war keine romantische Affäre. Es ist traurig, aber er hat mich nie
geküsst und ich ihn auch nicht. Ich dachte, ich wäre die Einzige und
etwas Besonderes für ihn.”

Politisch brachte Kennedys Amtszeit viele fragwürdige Ergebnisse
und wenige Erfolge. Doch durch die Schüsse von Dallas geriet sie ins
milde Licht historischer Verklärung. Die Frage nach möglichen
Auftraggebern des Todesschützen Lee Harvey Oswald bleibt auch 50
Jahre nach der Tat ohne greifbares Ergebnis. Nach Stand der Forschung
spricht vieles dafür, dass Oswald tatsächlich ein Einzeltäter war.

Statt weiteren Verschwörungstheorien nachzugehen, konzentriert
sich die ZDF-Dokumentation auf die Rolle der Leibwächter vom Secret
Service in den letzten Tagen vor dem Attentat. Clint Hill, Bodyguard
im Wagen direkt hinter Kennedy, macht sich bis heute Vorwürfe: “Ich
war der Einzige, der etwas hätte unternehmen können.” Warum wurden
konkrete Warnungen missachtet? Hat eine nächtliche Kneipentour die
Aufmerksamkeit der Leibwächter beeinträchtigt? Wurden elementare
Grundregeln des Personenschutzes verletzt? Der renommierte
Personenschützer Torben Meyer untersucht anhand von Zeugenaussagen
und Bilddokumenten, welche Verantwortung der Secret Service für den
Tod von John F. Kennedy tatsächlich trägt.

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veröffentlicht von am 7. Nov 2013. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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