ZDF-Programmhinweis





Dienstag, 25. September 2018, 5.30 Uhr

ZDF-Morgenmagazin
Moderation: Jochen Breyer (5.30 bis 7.00 Uhr);
Kay-Sölve Richter, Mitri Sirin (7.00 bis 9.0 Uhr)

Kauder versus Brinkhaus – Wahl zum Unions-Fraktionschef
Missbrauch in katholischer Kirche – Studie wird veröffentlicht
Meeres- und Küstenschutz – Deutscher Naturschutztag

Dienstag, 25. September 2018, 9.05 Uhr

Volle Kanne – Service täglich
Moderation: Ingo Nommsen

Gäste: Insa Thiele-Eich, Meteorologin und Astronautin
Gerhard Thiele, Astronaut

Pränataltests als Kassenleistung – Auch eine Frage der Ethik
Ausflug nach Südfrankreich – Tipps für einen Besuch in Toulouse
Zähneputzen unterwegs – Zahnpflege ohne Paste und Bürste

Dienstag, 25. September 2018, 12.10 Uhr

drehscheibe
Moderation: Babette von Kienlin

Plastikpfosten für Verkehrssicherheit – Poller verunstalten
malerisches Dorf
Ein Deutscher auf der Themse – Zuhause auf dem Hausboot
Expedition Deutschland: Eicklingen – Mit Vollgas durchs Leben

Dienstag, 25. September 2018, 17.10 Uhr

hallo deutschland
Moderation: Sandra Maria Gronewald

Als Lebensretter nach Lappland – Deutscher Arzt in Schweden

Dienstag, 25. September 2018, 17.45 Uhr

Leute heute
Moderation: Karen Webb

Will Smith wird 50 – Glückwünsche zum runden Geburtstag
Toni Garrn macht Mode – Model-Kollektion für Tom Tailor

Dienstag, 25. September 2018, 21.00 Uhr

Frontal 21
Moderation: Ilka Brecht

Teurer wohnen – Wem gehört die Stadt?

Mit einem Bündel von Maßnahmen will die Bundesregierung die hohen
Wohn- und Mietkosten dämpfen, die vor allem in deutschen Städten und
Ballungsgebieten explodieren und bezahlbaren Wohnraum zur Mangelware
werden lassen. Deshalb hat sie jetzt bei ihrem Wohngipfel mit
Vertretern von Verbänden, Gewerkschaften und Mieterbund ein
Eckpunkte-Papier beschlossen, mit dem die Wohnungsnot bekämpft werden
soll. Darin sind neben den bereits von der Regierung angekündigten
und beschlossenen Instrumenten auch neue Vorhaben enthalten. Ziel ist
unter anderem der Bau von bis zu 1,5 Millionen Wohnungen bis 2021
sowie eine Milliardenoffensive im sozialen Wohnungsbau.
Doch egal ob Mietpreisbremse, Baukindergeld oder Grunderwerbsteuer C
– eine Art Strafsteuer für brachliegenden Baugrund – es finden sich
kaum Konzepte, um gegen Spekulation und Preistreiberei auf dem
Wohnungsmarkt anzukämpfen.
Und während die Politik immer wieder an Schräubchen dreht, ist die
deutsche Hauptstadt zum Schauplatz eines internationalen
Monopoly-Spiels geworden, bei dem die Investoren die Preise in
schwindelerregende Höhen treiben: Seit 2010 sind die
Angebotskaufpreise für Immobilien in Berlin um fast 109 Prozent
gestiegen, allein zwischen 2016 und 2017 um rund 20 Prozent. Das
macht die Stadt zum weltweiten Spitzenreiter.
Weil Löhne und Gehälter bei Weitem nicht in dem Maße wachsen, denkt
man an der Spree mittlerweile radikal: Der grüne Baustadtrat von
Kreuzberg droht mit Enteignung, wenn Immobilienbesitzer ihre
Wohnungen nicht oder zu teuer vermieten. Der Regierende Bürgermeister
denkt sogar schon laut darüber nach, Ausländern den Erwerb von
Immobilien vielleicht ganz zu verbieten oder zumindest
einzuschränken.
„Frontal 21“ berichtet über die Hauptstadt Berlin, die nur noch für
diejenigen attraktiv ist, die mit Wohnraum das große Geld verdienen,
und fragt: Wem gehört die Stadt?

Erdogan auf Staatsbesuch – Deutschlands schwieriger Partner

Mesale Tolu ist seit Ende August 2018 wieder in Deutschland. Acht
Monate saß die in Ulm geborene und aufgewachsene Journalistin in der
Türkei in Haft. Davor, im April 2017, drangen türkische
Anti-Terroreinheiten ohne aussagekräftige Gründe in ihre Wohnung in
Istanbul ein, richteten die Waffen auf sie und ihren Sohn. Tolu kam
in Untersuchungshaft, deutsche Behörden wurden nicht benachrichtigt.
Ihre Verhaftung fällt in die Zeit der größten und längsten Krise
zwischen Deutschland und der Türkei. Kurz bevor Ende September der
türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nun zum Staatsbesuch nach
Deutschland kommt, trifft „Frontal 21“ die deutsche Journalistin. Im
Interview beschreibt Mesale Tolu, wie belastet das deutsch-türkische
Verhältnis nach wie vor ist.

Das Versagen der katholischen Kirche – Missbraucht und alleingelassen

Zwischen 1946 und 2014 sollen sich mutmaßlich mindestens 1670
Geistliche an 3677 überwiegend männlichen Minderjährigen vergangen
haben. Das ist das Ergebnis der von der Deutschen Bischofskonferenz
in Auftrag gegebenen und auf ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda
vorgestellten Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen
Kirche in Deutschland.
Wie vorab bekannt wurde, sollen mehr als die Hälfte der Opfer zum
Tatzeitpunkt maximal 13 Jahre alt gewesen sein, in etwa jedem
sechsten Fall erlitten die Kinder unterschiedlichste Formen der
Vergewaltigung. Die Dunkelziffer dürfte aber weit höher sein. Weiter
zeigt die Untersuchung, dass Bistümer zur Vertuschung von Vorwürfen
offenbar Akten vernichteten. Das beunruhigende Fazit der Forscher: Es
gebe keinen Anlass anzunehmen, „dass es sich beim sexuellen
Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker der katholischen Kirche um
eine in der Vergangenheit abgeschlossene und mittlerweile überwundene
Thematik handelt“.
Doch an der Missbrauchsstudie gibt es Kritik: Sie zeige nicht das
ganze Bild, viele kirchliche Einrichtungen seien nicht untersucht
worden. Auch die Opfer fühlen sich übergangen – mit ihnen und mit
Mitgliedern der katholischen Kirche, die jetzt an ihrer Institution
zweifeln, hat „Frontal 21“ gesprochen.

Betriebsräte bei „Nordsee“ – Beförderung statt Mitbestimmung?

Matjes, Hering oder Backfisch – damit ist die Fast-Food-Kette
„Nordsee“ zu einem der größten Systemgastronomie-Betriebe in
Deutschland geworden. Hier und in Österreich beschäftigt das
Unternehmen in eigenen Filialen insgesamt 4500 Mitarbeiter.
Einen dieser Mitarbeiter, der seit vielen Jahren Filialleiter und
Betriebsrat bei „Nordsee“ ist, hat „Frontal 21“ getroffen. Als die
Fischrestaurant-Kette ihn vor wenigen Monaten zum leitenden
Angestellten befördern wollte, hätte er sich darüber eigentlich
freuen können. Doch die wollte bei ihm nicht aufkommen. Denn, so
berichtet er, die Beförderung habe für ihn nur Nachteile: „Ich
verliere viele Rechte, mehr Geld gibt–s auch nicht.“
Das Problem: Leitende Angestellte dürfen bei Betriebsratswahlen weder
abstimmen, noch antreten. Sie müssten zudem ihr Amt in der
Personalvertretung niederlegen. Christoph Schink von der Gewerkschaft
Nahrung, Genuss und Gaststätten sieht in dieser Vorgehensweise einen
„billigen Taschenspielertrick“, um auf die Betriebsratswahlen im März
2018 Einfluss zu nehmen. Denn viele der gut 200 Mitarbeiter, die
„Nordsee“ befördern wollte, engagieren sich im Betriebsrat.
Langjährige Beschäftigte beklagen zudem, das Klima zwischen ihnen und
der Unternehmensführung sei rauer geworden, seitdem die Fischbraterei
mehrheitlich zum Firmenimperium von Milch-Milliardär Theo Müller
gehört.
„Frontal 21“ geht den Vorwürfen nach, „Nordsee“ bremse durch
Beförderung Betriebsräte aus.

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 24. Sep 2018. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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