ZDF-Programm spiegelt die Vielfalt des Sports / Intendant Bellut: „Attraktives Rechte-Portfolio mit neuen Wettbewerben für 2018“ (FOTO)





Spitzen-, Breiten- und Behindertensport hatten 2017 einen
unverzichtbaren Platz im ZDF-Programm. Neben der unterhaltenden wurde
so auch der gesellschaftlich bedeutenden Funktion des Sports als
Vermittler von Werten wie Respekt, Toleranz, Fairness und Integration
Rechnung getragen.

„Auch 2018 verfügt das ZDF trotz einer veränderten
Wettbewerbssituation über ein attraktives Sportrechte-Portfolio, zu
dem unter anderem die Olympischen Winterspiele, die Paralympics, die
Fußball-WM und die European Championships gehören. Das ZDF wird
weiterhin den Sport in seiner Vielfalt abbilden und die von den
Zuschauerinnen und Zuschauern erwartete Berichterstattung zu
gegenüber den Beitragszahlern vertretbaren Bedingungen
sicherstellen“, sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor den
Fernsehrat in Berlin.

Neue Wettbewerbe bereichern das Sportangebot des ZDF, unter
anderem die von der UEFA neu geschaffene Nations League, für die ZDF
und ARD für die Jahre 2018 bis 2022 die exklusiven Übertragungsrechte
erworben haben. Ein für die Zuschauer besonders interessanter
Multi-Sportevent sind die im August 2018 erstmals stattfindenden
European Championships: Sieben große Sportverbände richten zeitgleich
ihre Europameisterschaften aus. An 13 verschiedenen Sportstätten
werden mehr als 4.500 Athleten in 151 unterschiedlichen Wettbewerben
erwartet. Neben der Leichtathletik-EM in Berlin gehören dazu
Schwimmen, Radrennen, Rudern, Triathlon, Golf und Turnen. Das ZDF
wird im täglichen Wechsel mit der ARD großflächig im Hauptprogramm
und online berichten.

Das ZDF-Sportjahr 2017 war geprägt durch Live-Sportereignisse wie
Confed Cup, U21-EM und Fußball-EM der Frauen, aber auch durch
Wettbewerbe wie Leichtathletik-WM, Reiten, Beachvolleyball und ein
breites Wintersport-Angebot. Daneben wurden in vielen begleitenden
Reportagen und Dokumentationen die Veranstaltungsorte vorgestellt,
aber auch kritische Seiten des Sports wie Doping beleuchtet. Durch
die neue Produktionsform der Fußballwettbewerbe, die „Centralized
Production“ aus einem mit der ARD gemeinsam genutzten Sendestudio im
Inland, wurden Ressourcen optimal verzahnt und genutzt.

Die im ZDF ausgestrahlten Endspiele der U21-EM und des Confed Cups
waren mit 8,70 Millionen und 30,2 Prozent bzw. 14,86 Millionen und
42,7 Prozent Marktanteil die besteingeschalteten Finals der
jeweiligen Turniergeschichte. Bei der Frauen-Fußball-EM aus den
Niederlanden erreichte das ZDF im Durchschnitt 3,42 Millionen
Zuschauer und einen Marktanteil von 17,9 Prozent. Die
Leichtathletikberichterstattung des ZDF aus London interessierte
durchschnittlich 3,14 Millionen bei einem Marktanteil von 16,5
Prozent. Erfolgreichste Wintersport-Disziplin war mit 3,89 Millionen
(24,4 Prozent) erneut Biathlon. Als Ergänzung wurden zahlreiche
Wettbewerbe live und in voller Länge online im ZDF-Livestream
übertragen.

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veröffentlicht von am 15. Dez 2017. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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