“Wir müssen versuchen, uns in den Täter hineinzudenken” / Die Samstags-Dokumentation “Dem Verbrechen auf der Spur – Ermittler im Einsatz” am 12.01. um 22:05 Uhr bei VOX





Sie arbeiten oft im Hintergrund, doch mit ihrem
akribischen Spürsinn sind sie an der Ergreifung von Verbrechern
maßgeblich beteiligt: die Spezialisten der deutschen Kriminalpolizei.
Ob Diebstahl oder Tötungsdelikt – die Polizei-Experten nehmen sich
auch der schwierigsten Rätsel an, um Verbrechen aufzuklären und
Tätern ihrer gerechten Strafe zuzuführen. In der zweistündigen
Samstags-Dokumentation “Dem Verbrechen auf der Spur – Ermittler im
Einsatz” (am 12.01. um 22:05 Uhr bei VOX) berichtet Süddeutsche TV
unter anderem über die atemberaubende Arbeit von Todesermittlern,
Spurensuchern und Experten für Vermisstenfälle.

Bei der Kriminalpolizei München decken Sabine H. und Liane S.
rätselhafte Todesursachen auf. Täglich sehen die Todesermittlerinnen
Leichen, ein ganz gewöhnlicher Arbeitsplatz wird ein Tatort für sie
trotzdem nie: “Normal ist es natürlich nicht. Es geht schließlich um
einen toten Menschen. Aber wir haben leider keine Zeit, um geschockt
zu sein”, sagt Sabine H. . Bei der Spurensuche kommt es auf Stunden
an, denn mit der Zeit werden die Spuren oft schlechter. Von der
Feuerwehr werden die beiden Frauen zu einer 77-jährigen Rentnerin
gerufen, die tot in ihrer Badewanne gefunden wurde. Handelt es sich
um einen natürlichen Tod? War es Mord, Selbstmord oder ein Unfall?
Obwohl Fenster und Türen von innen verschlossen waren, prüfen Sabine
H. und Liane S. jedes Detail. Erst wenn das Badezimmer vermessen, die
Wassertemperatur notiert und der Leichnam gründlich auf Spuren
untersucht wurde, ziehen die Polizistinnen ein erstes Fazit über die
Todesursache.

Das Kriminalkommissariat KK 23 in Mönchengladbach ist auf die
Sicherung von Tatort-Spuren spezialisiert. Ralf W. und Ralf P.
arbeiten seit sieben Jahren als Spurensucher – von Kollegen werden
sie zu einem Kneipen-Einbruch gerufen. Der Wirt verständigte die
Polizei, nachdem er die offene Tür und die aufgebrochenen
Spielautomaten bemerkte. Mit Pinsel und Rußpulver machen sich die
Spezialisten der Spurensicherung nun auf die Suche nach
Fingerabdrücken, denn die Haut eines Menschen hinterlässt Fettspuren
auf nahezu jedem Untergrund. Doch da die Kneipe täglich von hunderten
Personen besucht wird, die natürlich auch Fingerabdrücke
hinterlassen, stehen die Ermittler vor einer besonders großen
Herausforderung: “Wir müssen versuchen, uns in den Täter
hineinzudenken. Wie ist er vorgegangen, wo hat er was angefasst, wie
lassen sich Spuren finden?”, so Ralf P. über seine Arbeit.

In Frankfurt am Main begibt sich Burkhard L. in der
Vermisstenstelle des Kommissariats 11 täglich auf die Spur von
gesuchten Personen. Nachdem die Wasserschutzpolizei einen Leichenfund
im Main gemeldet hat, beginnt die Arbeit für den erfahrenen
Hauptkommissar – es besteht der Verdacht, dass es sich bei der
aufgefundenen Person um einen Vermissten handelt, der vor vier Wochen
in einer E-Mail ankündigte, sich mit Gewichten im Main zu ertränken.
Gemeinsam mit Andreas K. von der Mordkommission begibt sich der
Polizist zur Leichen-Fundstelle, tatsächlich trägt der Tote ein
10-Kilo-Gewicht um den Hals. Doch ob es sich wirklich um den
vermissten Familienvater handelt, kann noch nicht sicher festgestellt
werden – die Leiche ist stark entstellt. “Das ist kein schöner
Anblick. Es bildet sich Waschhaut und es kommt zu Verletzungen, wenn
Wasserleichen auf dem Grund treiben. Außerdem befallen auch Tiere die
Leichen. Dementsprechend unkenntlich werden sie mit der Zeit”, sagt
Andreas K. Erst durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung finden
die beiden Ermittler heraus, dass es sich tatsächlich um die vermisst
gemeldete Person handelt und Selbstmord die Todesursache war.

Die faszinierende Arbeit deutscher Polizei-Spezialisten zeigt VOX
am 12.01. um 22:05 Uhr in der Samstags-Dokumentation “Dem Verbrechen
auf der Spur – Ermittler im Einsatz”.

Pressekontakt:
Bei Rückfragen: VOX Presse und Kommunikation, Magnus Enzmann, Tel.:
0221/456-81518
Bei Fotowünschen: VOX Bildredaktion, Lotte Lilholt, Tel.:
0221/456-81512

veröffentlicht von am 9. Jan 2013. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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