Wildschweinplage: Minister Peter Hauk (CDU) Gast in “Zur Sache Baden-Württemberg” (VIDEO)





“Zur Sache Baden-Württemberg” mit Landwirtschaftsminister Peter
Hauk (CDU) als Gast im Studio zum Thema Wildschweinplage. Donnerstag,
16. November 2017, 20:15 bis 21 Uhr, SWR Fernsehen in
Baden-Württemberg

Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des
Südwestrundfunks (SWR).

Zu den geplanten Themen der Sendung gehören:

Schäden durch Wildschweine – müssen mehr Tiere geschossen werden?

“Derzeit explodiert der Bestand an Wildschweinen”, meldet ein
Jagdpächter aus dem Schwarzwald. Man werde der Lage nicht mehr Herr,
klagen Betroffene und prangern eine verfehlte Politik an. Das
Jagdgesetz sei zu streng, Wildschweine seien ohnehin schwer zu jagen,
in der zweimonatigen Jagdruhe mit ihren Einschränkungen gar nicht.
Nun hat Tribergs Ortvorsteher Reinhard Storz einen Brandbrief an den
Landwirtschaftsminister geschrieben. Wegen der mittlerweile massiven
und sehr teuren Schäden müsse die Landespolitik handeln. Jäger sehen
ein Problem im weit verbreiteten Maisanbau, der Wildschweinen die
Nahrungssuche erleichtere. Und wo Ortschaften bis an den Waldrand
gebaut werden, würden die Schwarzkittel auch dort nach Nahrung
suchen. Gast im Studio ist Peter Hauk (CDU), Minister für den
Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Vor Ort in Triberg – die Schwarzkittelplage

Selbst ein Elektrozaun konnte die Getreidefelder von Landwirt
Hubert Kaltenbach aus Triberg im Schwarzwald nicht vor Wildschweinen
schützen. Den Weizen hat Kaltenbach aufgegeben, er hat vollständig
auf Grünland umgestellt. Doch auch das bewahrt ihn und andere
Landwirte nicht vor Schäden. “Gegen Wildschweine hilft nur der
Abschuss”, sagen sie SWR-Reporter Fabian Siegel. Doch Schonzeiten,
strikte Regeln und das Verbot von Nachtzielgeräten schützen die
Tiere. “Solange die Gesetze nicht gelockert werden, sind wir
machtlos”, sagt Jäger Hans Reiner.

Klimaschutz trifft Pendlerchaos – Auto weg, Problem gelöst?

Das Öko-Institut fordert, auf das eigene Auto zu verzichten, um
das Klima zu retten. Auch der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann
plädiert für den Umstieg auf Bus und Bahn. Was heißt das für tausende
Pendler(innen)? “Zur Sache Baden-Württemberg” unternimmt einen
Selbstversuch auf der Strecke von Entringen im Landkreis Tübingen bis
nach Stuttgart. Rund 40 Kilometer von der Region in die Großstadt.
Früh morgens zur Stoßzeit. Auto gegen Bahn. Wer ist schneller,
bequemer und zuverlässiger am Ziel?

Illegaler Welpenhandel – ein Hundeleben in Kot und Dreck

Der illegale Handel mit Welpen ist ein Millionengeschäft. Die
Hunde kommen hauptsächlich aus Ost-Europa, aus Tschechien, Ungarn,
Polen, Rumänien und der Slowakei. Die Muttertiere sehen meist kein
Tageslicht, hatten noch nie Gras unter den Pfoten. Sie sind nicht
geimpft und schlecht ernährt. Nach wenigen Jahren sind sie ausgelaugt
und werden mit Knüppeln erschlagen. Die Welpen aus solchen
Verhältnissen sind häufig krank und sterben nach dem Kauf meist, doch
das ist Züchtern und Schmugglern egal. Nach Schätzungen werden in
Deutschland 100.000 bis 200.000 Hunde aus solchen Vermehrer-Stationen
verkauft. Teilweise auf Autobahnraststätten aus dem Kofferraum
heraus. Beim Verkauf über Ebay können sich Händler hinter Tarnnamen
und Fake-Adressen verstecken.

Gebührenstreit wegen Sanierung – Straßenkampf in Waldenbuch

Anwohnende der Straße “Langer Trieb” in Waldenbuch warten seit
Jahren auf eine Sanierung der Schlaglochpiste. Jetzt nimmt die Stadt
das Projekt endlich in Angriff. Doch die Anwohnerinnen und Anwohner
sollen mit bezahlen. Denn die Straße werde nicht saniert, sondern
müsse komplett neu gebaut werden, argumentiert die Stadt. In diesem
Fall darf sie von den Anwohnenden einen Erschließungsbeitrag
verlangen und sie so an den Kosten beteiligen. Bis zu 200.000 Euro
könnten fällig werden, sagt der Stadt-Kämmerer. Es sei denn, der
“Lange Trieb” wäre mehr als 150 Jahre alt und damit eine historische
Straße. Dann wären die Anwohnenden laut Kommunalrecht von Gebühren
befreit.

Jamaika-Sondierungen – die “Nacht der langen Messer”

Treten die Parteien CDU, CSU, FDP und Grüne in
Koalitionsverhandlungen oder ist Jamaika ausgeträumt? Die schwierigen
Punkte wurden angesprochen, vertagt, verhandelt, verschoben. Den
kommenden Donnerstagabend beschreiben Berliner Beobachter als die
“Nacht der langen Messer”. Wer setzt sich wie am Ende durch? Ein
Rückblick auf Höhen und Tiefen der schwarz-gelb-grünen Verhandlungen
der vergangenen drei Wochen. Was bedeutet die Lage für die
grün-schwarze Landesregierung? Auf was können sich die
Baden-Württemberger mit Jamaika einrichten – und womit müssen sie
rechnen, sollte das Experiment scheitern?

“Zur Sache Baden-Württemberg”

Das SWR Politikmagazin “Zur Sache Baden-Württemberg” mit Clemens
Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen.
Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und
Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden.
In der “Wohnzimmer-Konferenz” diskutieren jeden Donnerstag drei
Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live
über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem
Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit
der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Zitate mit Quellenangabe “Zur Sache Baden-Württemberg” frei.

Informationen unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren
einzelne Beiträge unter www.SWRmediathek.de und unter
www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:
Katja Matschinski
Telefon 0711 929 11063
katja.matschinski@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 15. Nov 2017. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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