Westfalen-Blatt: Kommentar zur Jackson-Ausstellung in der Bundeskunsthalle





Darf man einem wie Michael Jackson eine
Ausstellung in der Bundeskunsthalle widmen? Einem, dessen Nähe zu
Kindern keine gute, sondern eine kriminelle gewesen sein soll, wie es
aktuell ein Film wieder in die Diskussion bringt? Ja, man darf. Denn
der Künstler Michael Jackson – seine Musik, seine Performance –
bleibt wegweisend in der Geschichte der populären Musik. Gewiss, die
Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer. Und das dokumentieren die
Ausstellungsmacher. Genauso stimmt aber auch, dass der vor fast zehn
Jahren gestorbene Jackson nie wegen Pädophilie verurteilt wurde – und
sich heute nicht mehr äußern kann. Die kritische Distanz zur Person
ist geboten – aber Jacksons Musik besteht unabhängig davon.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

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veröffentlicht von am 25. Mrz 2019. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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