Westfalen-Blatt: Kommentar zu Joachim Löw





Sehr vorsichtiges, gewundenes Verhalten,
Taktieren in einer heiklen Situation: Mit diesen Worten definiert der
Duden den Begriff »Eiertanz«. Einen solchen habe er unbedingt
vermeiden wollen im Umgang mit seinen Weltmeistern Müller, Hummels,
Boateng, betonte Joachim Löw am Freitag. Kann man so sehen, muss man
nicht. Immerhin hat der Bundestrainer ein Dreivierteljahr gebraucht,
um nach der desaströsen WM zum Radikalschnitt anzusetzen. Endlich,
sagen die einen. Unglaublich, sagen die anderen. Die Ergebnisse
werden Aufschluss darüber geben, ob Löw richtig lag oder falsch.
Wohlgemerkt die EM-Ergebnisse. Die Qualifikation wird er mit seinem
Team schon überstehen. Nordirland, Estland, Weißrussland – so mies
kann es gar nicht laufen, um hinter Holland nicht wenigstens Zweiter
zu werden. Sicher ein Grund, der Löw die Entscheidung des Verzichts
auf sein Weltmeister-Trio (und damit das Taktieren in einer heiklen
Situation) erleichtert hat.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Scholz Stephan
Telefon: 0521 585-261
st_scholz@westfalen-blatt.de

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veröffentlicht von am 15. Mrz 2019. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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