Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.





Papst Johannes Paul II. war der bedeutendste
Papst des vergangenen Jahrhunderts. Mit 26 Jahren hatte er das
zweitlängste Pontifikat in der Geschichte der katholischen Kirche.
Seine Verdienste um die Beendigung des Sozialismus in seinem
Heimatland Polen und sein Beitrag zum Fall der Mauer sind auch bei
Menschen jenseits der Kirche unbestritten, seine Dialogbemühungen mit
anderen Weltreligionen beispiellos. Die Kirche spricht Menschen
selig, die Jesus Christus in ihrem Leben in besonderer Weise
nachgefolgt sind und damit ein Vorbild darstellen. Papst Johannes
Paul II. war das nicht zuletzt mit der würdigen Duldung seiner
Krankheit im hohen Alter. Vielen Katholiken ist es ein Anliegen, ihn
offiziell verehren zu dürfen. Das zeigte sich nicht zuletzt daran,
dass Rom zu seiner Totenmesse mit vier Millionen Besuchern aus aller
Welt den größten Ansturm seiner Geschichte erlebte. Noch heute
pilgern täglich Tausende an das Grab von Karol Wojtyla im Petersdom.
Durch das schnellere Verfahren sollte diese Verehrung vor allem für
Zeitzeugen legitimiert und das Anliegen von Milionen Gläubigen ernst
genommen werden.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

veröffentlicht von am 27. Apr 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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