Westfalen-Blatt: das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zur 50+1-Regel im Fußball





Beim Bäcker, vor dem Restaurant, am Supermarkt –
jeder von uns hat sie schon mal gesehen: die Aufkleber mit dem Bild
eines Vierbeiners, versehen mit der Botschaft: Wir müssen draußen
bleiben! Die Deutsche Fußball-Liga hat gestern nun einen ganz
ähnlichen Sticker an die Tür zu ihrer schicken Zentrale in Frankfurt
am Main geklebt. Der Slogan ist derselbe, nur dass das
Betretungsverbot dort für Scheichs und Oligarchen gilt. Das Urteil
der Klubs bei der Abstimmung über die Beibehaltung der 50+1-Regel
fiel gestern eindeutig aus. Zum Glück! Eine Komplettübernahme von
Vereinen durch externe Geldgeber ist damit verhindert worden. Wenn
auch nur fürs Erste. Denn es dürfte klar sein, dass Hannovers
Klubchef Martin Kind kaum dauerhaft nachlassen wird in seinem
Bestreben, eine Ausnahmeregelung für 96 zu erwirken. Und so ganz von
der Hand zu weisen ist ja auch nicht, dass längst nicht alle Vereine
gleichbehandelt werden. Die DFL ist gefordert, im Sinne der
Gerechtigkeit an der bestehenden Regel zu schrauben. Der Aufkleber an
der Tür aber muss haften bleiben.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 22. Mrz 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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