Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum DSC Arminia Bielefeld





Entscheidend ist auf dem Platz: Das gilt für
Arminia schon lange nicht mehr. Überall, nur nicht auf dem Rasen,
sorgt der Klub für Furore. Der nächste, unrühmliche Höhepunkt ist die
an die Öffentlichkeit gelangte E-Mail. Darin äußert das
Gremiumsmitglied intern völlig zu Recht Kritik. Dagegen muss die
Weitergabe von Interna durch Dritte, wie es Präsident Wolfgang
Brinkmann beschrieben hat, als »vereinsschädigend« bezeichnet werden.
Eine solche Indiskretion torpediert die Arbeit von Geschäftsführer
Ralf Schnitzmeier und das Bemühen der Gremien, den Verein in eine
positivere Zukunft zu führen. Die Klub-Überlegungen, mit
eidesstaatlichen Erklärungen und einer Strafanzeige gegen diese
Indiskretionen vorzugehen, erscheinen momentan angebracht, zeigen
aber, wie sehr das Vertrauensverhältnis untereinander erschüttert
ist. Aber auch die Verantwortlichen gehen aus diesem Montag nicht
ohne Makel hervor. Was am Freitag als »einstimmig« verkauft wurde,
war gestern nur noch ein »klares Mehrheitsverhältnis« oder »eine
breite Mehrheit«. Selbst auf Nachfrage konnte Brinkmann nicht
eindeutig erklären, warum man erst den Terminus »einstimmig« gewählt
habe. Eine Erklärungsnot, die den Verdacht erhärtet, dass die
Öffentlichkeit zuvor bewusst getäuscht wurde.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

veröffentlicht von am 28. Mrz 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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