Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu unsicheren Kindern auf dem Fahrrad





Im vergangenen Jahr ereigneten sich in NRW 1082
Schulwegunfälle – das ist eine hohe Zahl. Für Kinder, die das
Fahrradfahren nicht richtig gelernt haben, ist das Risiko hoch, zu
stürzen und unter die Räder zu kommen. Verkehrserziehung ist Aufgabe
der Eltern – nicht die der Schule oder der Polizei. Das heißt im
Klartext: Im Sinne der Sicherheit sollten Mama und Papa mit ihren
Kindern den Weg zur Schule abgehen oder gemeinsam entlangradeln und
dabei auf riskante Stellen hinweisen. Stattdessen jedoch werden
Kinder vermehrt mit dem »Eltern-Taxi« zur Schule gefahren. Das ist
bequem für die Eltern, aber wenig sinnvoll für die Kinder. Die müssen
das Verhalten im Straßenverkehr einüben, praktisch auf dem Rad und
nicht theoretisch vom Autositz aus oder vor dem Handy hockend.
»Früher war das Fahrrad ein Heiligtum, heute ist es eher das
Smartphone«, sagt Mathias Schiffmann von der Landesverkehrswacht.
Kinder werden zu Bewegungsmuffeln und viele aufs Auto fixierte Eltern
haben Fahrräder gar nicht mehr auf dem Radar. Da ist es kein Wunder,
dass die Schüler zunehmend bei der Fahrradprüfung durchrasseln.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 6. Aug 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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