Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Talkshows





Was sind Talkshows? Kostengünstig. Was noch?
Quotenfixiert (Motto: provokant statt relevant). Und sonst?
Boulevard. Dem, der glaubt, Plasberg, Will & Co. wirkten an der
Schaffung des mündigen Bürgers mit, ist nicht mehr zu helfen. Schon
vor gut sechs Jahren, da hatte die ARD gerade den Schwatz des
Entertainers Günther Jauch mit vier weiteren wöchentlichen
Laberrunden umrahmt, sah man die »Vervielfachung des Ähnlichen«:
Wortbeiträge zu Stammtischthemen, gerne auf ebendiesem Niveau, aber
vorgetragen im Brustton der eigenen Wichtigkeit, und wenn Politisches
zur Sprache kam, dann blieb es »Simulation« (Bundestagspräsident
Lammert). Und die Moderatoren sind oft erbärmliche Journalisten.
Zwei Beispiele: Plasberg setzte einen Talk zweimal an, ohne das Thema
(Gender) in den Griff zu kriegen. Anne Will erkannte 2015 nicht, dass
die Kanzlerin zugab, keinen Plan (Flüchtlinge) zu haben, sondern half
ihr sogar dabei, das Manko zu überspielen. Jetzt geht der Fernsehtalk
in die Sommerferien. Man wünschte sich, sie währten ewiglich.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 8. Jul 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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