Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Lance Armstrong





Noch nie in der Geschichte des Sports ist die
Nutzung unerlaubter Möglichkeiten, Mittel und Methoden so akribisch
belegt worden wie in der mehr als 1000 Seiten starken Akte Armstrong.
Die von der US-Anti-Dopingbehörde veröffentlichten Papiere lassen
keine Zweifel zu: Der Mythos des unbezwingbaren Rad-Superstars Lance
Armstrong, der den Krebs besiegt und sieben Mal die Tour gewonnen
hatte, basierte nur auf Lug und Betrug. Schockierend sind die
Details, wie der Amerikaner getäuscht und getrickst, vertuscht und
verschwiegen hat. Armstrong herrschte wie ein Doping-Pate. Seinen
Teamkollegen machte er Angebote zur Einnahme leistungsfördernder
Mittel, die sie nicht ablehnen konnten, und mit den Mächtigen im
Weltverband arrangierte er sich zum beiderseitigen Vorteil.
Unumstritten war Armstrong jedoch nie. Schon 2004 äußerte der frühere
Toursieger Greg LeMond Zweifel: »Wenn er sauber ist, ist es das
größte Comeback, wenn nicht, ist es der größte Betrug aller Zeiten.«
Jetzt liegt die Wahrheit auf dem Tisch – deutlich wie nie zuvor.
Offen bleibt nur: Wie konnte sie so lange im Verborgenen bleiben?

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

veröffentlicht von am 11. Okt 2012. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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