Westfalen-Blatt: Bank sperrt dem Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld die Geschäftskonten





Fußball-Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld
ist der Insolvenz näher gerückt. Die Bielefelder Volksbank, die
Hausbank des Klubs, hat die Geschäftskonten gesperrt. Das berichtet
das Bielefelder „Westfalen-Blatt“ (Montagsausgabe). Der Klub hat
damit, wenige Stunden vor der entscheidenden Sitzung zur Gründung
einer Stadiongesellschaft an diesem Dienstag, sein Schicksal nicht
mehr selbst in der Hand. Nach eigenen Angaben hat der Klub 27
Millionen Euro Schulden.

Probleme mit dem Kontokorrentkredit hatte Arminia bereits vor
Jahresfrist. Damals hatte man die Geschäftsfähigkeit nur durch
private Geldspritzen aus dem Kreis der Wirtschaftspartner erhalten.

Für die Bielefelder Volksbank sowie die Sparkasse Bielefeld kommt
eine mögliche Insolvenz der Arminia laut „Westfalen-Blatt“ nicht
überraschend. Beide Institute hätten für die zu erwartenden
erheblichen Verluste in Zusammenhang mit dem Tribünenbau bereits
entsprechende Wertberichtigungen in den Bilanzen berücksichtigt. Die
Sparkasse, Hauptfinanzierer der Osttribüne, sucht laut
„Westfalen-Blatt“ gerade in Düsseldorf um Verlängerung einer
Landesbürgschaft nach.

Dienstagabend wolle Arminia-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier den
Fans in der Bielefelder Schüco-Arena den tatsächlichen Schuldenstand
der Arminia nennen. Schnitzmeier und Präsident Wolfgang Brinkmann
hatten am Sonntag erstmals 27 Millionen Euro Schulden eingeräumt und
damit einen entsprechenden Bericht des „Westfalen-Blatts“ bestätigt.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst
Andreas Kolesch
Telefon: 0521/585-261

veröffentlicht von am 4. Apr 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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