Weser-Kurier: Kommentar von Marius Merle zu vegetarischer Tiernahrung





Das war bei der steigenden Zahl von Vegetariern nur
eine Frage der Zeit: fleischlose Nahrung auch für deren Haustiere.
Doch stehen das ethisch vorbildliche Herrchen oder Frauchen vor einer
schwierigen Frage: Welche Art von Vegetarier wird mein Tier? Darf es
ein bisschen mehr beziehungsweise weniger sein? Sollte die Wahl auf
Ovo-Vegetarier fallen, bedeutet das für Kitty und Bello den Verzicht
auf alle tierischen Produkte: keine leckere Milch mehr und auch keine
Eier für ein glänzendes Fell. Will man nicht ganz so hart zu seinem
Vierbeiner sein, bietet sich ein Leben als Pescetarier an. Für Bello
heißt es dann zwar weiter “ran an die Sojawurst”, aber Kitty darf die
leckere Thunfischpastete weiter genießen. Extremere Naturen machen
ihr Tier im Namen des Tierschutzes zum Veganer. Dann muss auch
außerhalb der Ernährung auf tierische Produkte verzichtet werden: Das
schicke Lederhalsband kommt weg, ebenso die gemütliche Wolldecke am
Schlafplatz. Doch für Kitty oder Bello kann es sogar noch härter
kommen: Wenn Herrchen oder Frauchen sie demnächst als Frutarier
ernähren. Lediglich Fallobst oder Nüsse finden sie dann noch in ihren
Fressnäpfen wieder. Da können einem die armen Haustiere nur noch leid
tun. Wirkliche Ernährungs-Ideologen sollten die Hände besser ganz von
Tieren lassen – Kitty und Bello inklusive.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

veröffentlicht von am 30. Sep 2014. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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