Wenn einer das Downsyndrom hat: „37°“ im ZDF über ungleiche Zwillinge (FOTO)





Sie sind Zwillinge und doch grundverschieden: Einer hat das Downsyndrom, der andere nicht. Was verbindet die ungleichen Geschwister, was trennt sie? Vor welchen Herausforderungen stehen die Eltern, die beiden Kindern gerecht werden wollen? Autorin Andrea Schuler hat zwei Familien ein Jahr lang begleitet. Die „37°“-Reportage „Ungleiche Zwillinge – Wenn einer das Downsyndrom hat“, am Dienstag, 11. Mai 2021, 22.15 Uhr im ZDF, gibt einen Einblick in das Leben diskordanter Downsyndrom-Zwillinge, wie sie die Humangenetik nennt. Die „37°“-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Elisabeth (18) aus Saalfeld in Thüringen hat Trisomie 21 und damit ein Chromosom mehr als Victoria. Die Schwestern stehen zu Beginn der Dreharbeiten kurz vor ihrem Schulabschluss, und wollen danach jede für sich in einer anderen Stadt durchstarten. Die bevorstehende Trennung ist ein großer Schritt, denn bisher haben sie die meiste Zeit zusammen verbracht. Während Victoria mit Einser-Abi alle Türen offenstehen, sind Elisabeths Möglichkeiten begrenzt: Der vorgezeichnete Weg wäre ein Platz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Vicky findet das ungerecht: „Ich kenne Eli, ich weiß, was in ihr steckt. Sie wird ständig unterschätzt und muss sich alles erkämpfen.“ Den Kampf gegen Behörden und Ämter führen die Eltern Katharina und Frank schon seit vielen Jahren. Sie wollen beide Töchter auf ein selbstständiges Leben vorbereiten und haben Elisabeth den inklusiven Schulweg ermöglicht. Jetzt hoffen sie auf eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Auch Benjamin und Magdalena (14) aus Eppingen in Baden-Württemberg sind ungleiche Zwillinge. Schon im Kleinkindalter hat Magdalena sich für Benjamin, der das Downsyndrom hat, verantwortlich gefühlt. Ihre Eltern ermunterten sie deshalb, auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. „Wenn du ein Kind hast, das immer nebenher mitläuft, ist das natürlich einfach für dich als Mama. Doch das Kind braucht genauso Fürsorge und Zeit, die man vielleicht eher dem behinderten Kind schenkt“, beurteilt Mutter Nadine die Situation rückblickend. Bereits nach dem Kindergarten haben die Zwillinge unterschiedliche Wege eingeschlagen: Magdalena wurde ein Jahr vor ihrem Bruder eingeschult, der als einziges Kind mit Behinderung eine inklusive Gesamtschule besucht. Doch die Eltern müssen immer wieder um Benjamins Begleitung durch eine Inklusionspädagogin kämpfen.

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veröffentlicht von am 7. Mai 2021. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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