WELT-Wirtschaftsgipfel in Berlin: Bundeskanzlerin Merkel diskutiert die Zukunft Europas und des Euros





Der diesjährige WELT-Wirtschaftsgipfel in Berlin
stand ganz im Zeichen der Staatsschulden- und Euro-Krise: Wie wird
sich die deutsche Wirtschaft 2012 vor dem Hintergrund der Euro-Krise
entwickeln? Welche Lösungen und Strategien sehen Politik und
Wirtschaft? Welche Rolle haben die Deutschen in Europa? Diese und
andere relevante Fragen diskutierten heute über 50 deutsche und
internationale Wirtschaftsführer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel
und zahlreichen Kabinettsmitgliedern in vertraulicher Runde im
Berliner Axel-Springer-Haus.

In seinem Grußwort rief der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer
AG, Mathias Döpfner, dazu auf, die Staatschulden- und Euro-Krise mit
Besonnenheit im Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu lösen:
„Europa steht vor Entscheidungen von großer Tragweite. Es geht nicht
nur darum, ob wir in einem Europa der Solidarität leben können.
Sondern auch darum, ob es uns gelingt, zugleich ein Europa des
Wachstums und des Wohlstands zu schaffen. Es ist niemandem geholfen,
wenn wir solidarisch sind, aber Schulden, Stagnation und Währung
nicht in den Griff bekommen.“ Deswegen sei es unverzichtbar, die
gesammelte Expertise von Wirtschaft und Politik wirken zu lassen.
Döpfner: „Wir verstehen den WELT-Wirtschaftsgipfel als ein Forum, das
einen Beitrag dazu leistet. Der lebendige und offene Austausch, den
wir heute in diesem Kreis erlebt haben, ist ein ermutigendes Zeichen.
Die Probleme sind gewaltig, aber Politik und Wirtschaft nehmen sich
ihrer entschlossen an. Das habe ich persönlich als sehr positiv
empfunden.“

Der WELT-Wirtschaftsgipfel fand 2012 zum vierten Mal statt. In
diesem Jahr hielten am Vorabend sowohl Mario Draghi, Präsident der
Europäischen Zentralbank (EZB), als auch James Dimon, Chef der
amerikanischen Großbank JPMorgan Chase, Reden vor den anwesenden
Gästen. „Der Euro ist die größte Errungenschaft Europas mindestens
der letzten 100 Jahre. Aber die Gefahr des Scheiterns ist größer
geworden. Der Weg des Scheiterns ist häufig gepflastert mit guten
Absichten“, sagte Dimon auf dem WELT-Wirtschaftsgipfel. „Ich gehe
aber nach wie vor davon aus, dass die Europäer diese Krise meistern.“

Jan-Eric Peters, Chefredakteur der WELT-Gruppe, erklärte: „2012
wird die Zukunft Europas und des Euros entschieden. Da ist es nur
passend, dass Politik und Wirtschaft zum Jahresauftakt beim
WELT-Wirtschaftsgipfel zusammenkommen, um Szenarien und Lösungen zu
diskutieren.“

Unter den Referenten und Diskutanten der hochkarätig besetzten
Veranstaltung waren heute neben den Bundesministern Thomas de
Maizière (Verteidigung), Philipp Rösler (Wirtschaft und Technologie),
Wolfgang Schäuble (Finanzen) und Guido Westerwelle (Auswärtiges) auch
Vorstandsvorsitzende deutscher und internationaler Konzerne und
Institutionen wie Frank Appel (Deutsche Post), Martin Blessing
(Commerzbank), Kurt Bock (BASF), Marijn Dekkers (Bayer), Georg
Fahrenschon (Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Jürgen Fitschen
(Deutsche Bank), Christoph Franz (Lufthansa), Rüdiger Grube (Deutsche
Bahn), Anshu Jain (Deutsche Bank), Henry Kravis (Kohlberg Kravis
Roberts), Nicola Leibinger-Kammüller (Trumpf), Peter Löscher
(Siemens), Georg Pachta-Reyhofen (MAN), Klaus Regling (Europäische
Finanzmarktstabilisierungsfazilität – EFSF) und Wolfgang Reitzle
(Linde) sowie Weltbank-Präsident Robert B. Zoellick. Durch den Tag
führte Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs der
Axel Springer AG.

Pressekontakt:
Bianca-Maria Brandt
Tel: + 49 (0) 30 25 91-7 76 41
bianca.brandt@axelspringer.de

veröffentlicht von am 11. Jan 2012. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Verlag. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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