WDR-Autorin Bettina Rühl mit Leipziger Medienpreis geehrt





Die freie Journalistin und WDR-Autorin Bettina Rühl
ist für ihre investigative journalistische Arbeit am 8. Oktober 2012
mit dem Leipziger Medienpreis der Medienstiftung der Sparkasse
Leipzig ausgezeichnet worden.

Bettina Rühl (Jahrgang 1956) ist seit 1988 freie Journalistin und
Feature-Autorin mit dem Schwerpunkt Afrika. Außer für den WDR ist
Rühl für weitere ARD-Radiosender und den Deutschlandfunk tätig. Sie
gehört auch zu den Autoren der Reihe “das ARD radiofeature”. Seit
April 2011 arbeitet sie als freie Hörfunk-Korrespondentin im
ARD/WDR-Studio in Nairobi. Darüber hinaus schreibt sie für Zeitungen
und eine Nachrichtenagentur.

Seit Mitte der 1990er Jahre recherchiert Bettina Rühl investigativ
in zahlreichen afrikanischen Staaten. Unter anderem bereiste sie das
vom Bürgerkrieg zerrissene Algerien und berichtete über den vom
Terror geprägten Alltag der Menschen. Seit 2001 hat sich Rühl auf die
großen Themen Flucht, Migration und Bürgerkriege in Afrika
spezialisiert. Sie recherchierte unter anderem in Dadaab, dem größten
Flüchtlingslager der Welt.

Rühl ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden. 2000 erhielt sie
den Medienpreis der Kindernothilfe für ihr Hörfunk-Feature “Krieg der
Kinder” über Kindersoldaten in Sierra Leone. 2012 wurde ihr ARD
Radiofeature “Die Macht der Warlords von Mogadischu” mit dem
“Medienpreis Entwicklungspolitik 2011” geehrt. Für diese Arbeit hatte
sie 2011 Somalias Hauptstadt bereist – stets begleitet von einer
bewaffneten Eskorte. Im Zuge dieser extrem schwierigen Recherche
wurde dennoch ihr Leben bedroht, so dass sie das Land vorzeitig
verlassen musste.

Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig vergibt den “Preis für
die Freiheit und Zukunft der Medien” seit 2001 jährlich an
Journalisten, Verleger und Institutionen, die sich mit hohem
persönlichem Einsatz für die Freiheit der Medien engagieren. Mit dem
Preis will die Stiftung nach eigenen Angaben die Erinnerung an die
friedliche Revolution in Leipzig am 8. Oktober 1989 wach halten:
Damals hatten die Demonstranten in der DDR unter anderem “eine freie
Presse für ein freies Land” gefordert.

Pressekontakt:
Uwe-Jens Lindner
WDR Presse und Information
Programmkommunikation
Telefon 022 1220 7123
uwe-jens.lindner@wdr.de

veröffentlicht von am 9. Okt 2012. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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