WAZ: Senta Berger glaubt “Es ist nie genug”





Die Film- und Fernsehschauspielerin Senta Berger
vergisst im Alltag den Tod und glaubt, dass ihr Lebenswille bis zum
letzten Atemzug anhalten wird: “Ich gehöre zu den Menschen, die
ständig davon reden, dass man jetzt mal was machen muss. Nächste
Woche gehen wir zum Notar und machen unser Testament. Und dann kommt
irgendetwas dazwischen und schon ist die Sache verdrängt”, sagte sie
in einem Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe
(Mittwochausgaben). Senta Berger spielt in dem neuen Kinofilm “Satte
Farben vor Schwarz” eine ältere Frau, die mit ihrem Mann freiwillig
in den Tod geht. “Dass ich ein Pflegefall werden könnte, daran denke
ich nie. Das ist sicherlich ganz dumm von mir, aber ich vertraue
meinem Körper einfach so vollkommen, ich kann mir das nicht
vorstellen, auch nicht die Abhängigkeit von anderen Leuten. Schon
weil ich hoffe, die guten Gene meiner Mutter zu haben. Und selbst die
hat mir mit 98 noch gesagt: ,Weißt du, es ist nie genug Zeit. Es ist
nie genug erlebt.– So wird es vermutlich sein, dass man bis zuletzt
sagt: Es ist nie genug.”

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

veröffentlicht von am 12. Jan 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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