WAZ: Ruhrgebiets-Kabarettist Ludger Stratmann: „Mich bewegt, wie Werte verloren gehen, etwa bei einem Innenminister.“





Der Ruhrgebiets-Kabarettist und Mediziner Ludger
Stratmann, der am kommenden Montag (23. Juli) seinen 70. Geburtstag
feiert, merkt sein Alter nicht: „Dinge wie Demenz, Arthrose: kenn–
ich nicht. Ich will diese Klischees nicht erfüllen. Obwohl 70 –ne
Zahl ist, die schmerzhaft ist. Weil da das Ende absehbar ist, weil
die Zeit saust. Und es ist auch ein Endspurt-Gefühl, weil ich nicht
davon ausgehe, bei meinem Lebenswandel älter als 80 zu werden“, sagte
er der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(Samstagausgabe) im Interview. Zur grassierenden Tatoo-Mode sagte
Stratmann: „In meiner Jugend hätte man sowas eher in die Abteilung
Unterbelichtete oder Justizvollzugsanstalt eingeordnet, aber wenn ich
Toni Kroos– Arm sehe, hat das ja geradezu Vorbildcharakter. Mehr
bewegt mich allerdings, wie Werte verloren gehen. Empathie etwa, bei
einem Innenminister und seiner Art über Menschen auf der Flucht zu
sprechen.“

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
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veröffentlicht von am 20. Jul 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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