WAZ: Christa Ludwig: Besetzungssofas gab es immer





Opernlegende Christa Ludwig sieht die #MeToo-Debatte
als „Quatsch“ an. Über unwillkommene Annäherungen im Kunstbetrieb
sagte die große Mezzosopranistin jetzt im Gespräch mit der in Essen
erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Samstagsausgabe): „Besetzungssofas gab es immer. Jede junge Frau hat
das erlebt. Dann sagt man eben: ,Geh–, lass es bleiben!– Aber es gab
eben, auch in der Filmwelt, Frauen, die unbedingt die Rolle wollten.“
Christa Ludwig war fast 50 Jahre eine der führenden
Mezzosopranistinnen der Welt. Am 16. März wird sie 90 Jahre alt.

Christa Ludwig bedauerte im Gespräch mit der WAZ, dass junge
Kolleginnen wenig Persönlichkeit zeigten: „Alle sind sie schlank,
alle habe lange Haare, die Nase ist gerichtet. Das mögen auf den
ersten Blick Sänger ohne Fehler sein, aber es ist eben auch
schrecklich uniform.“ Große Sänger lebten durchaus auch von ihren
Fehlern.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
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veröffentlicht von am 9. Mrz 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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