Wanderwitz/Magwas: Musikinstrumentenpreis ist Aushängeschild für Handwerksbetriebe





Musikmesse Frankfurt mit neuem Konzept zukunftsfest
machen

Im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt am Main wird am heutigen
Freitag der Deutsche Musikinstrumentenpreis 2015 verliehen. Dazu
erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz, und die zuständige
Berichterstatterin Yvonne Magwas:

“Wir freuen uns sehr, dass der heute im Rahmen der Musikmesse in
Frankfurt verliehene Deutsche Musikinstrumentenpreis auch über 2015
hinaus bestehen bleiben wird. Ursprünglich gab es Pläne, den Preis
abzuschaffen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzte sich hingegen
seit Monaten für die Beibehaltung des Preises ein.

Seit 1991 ist dieser ein wichtiges Aushängeschild und
Markenzeichen der deutschen Musikinstrumentenindustrie. Von dem Preis
profitieren insbesondere kleine und mittelständische
Handwerksbetriebe, die außerordentliche und weltweit sehr geschätzte
Qualitätsinstrumente herstellen. In einem schwierigen, von
Massenproduktion geprägten internationalen Markt hilft das
Qualitätssiegel –Deutscher Musikinstrumentenpreis– den Gewinnern, für
ihr Spitzenprodukt die nötige Aufmerksamkeit zu erringen und somit
die jahrhundertealte Tradition des Musikinstrumentenhandwerks in
Deutschland zu erhalten. Zugleich gilt es, die Musikmesse Frankfurt
als größte internationale Fachmesse für das Musizieren zukunftsfest
zu machen. In den letzten Jahren litt die Messe unter Besucher- und
Ausstellerschwund. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass die
Macher der Messe für das Jahr 2016 tiefgreifende Reformen angekündigt
haben. Dafür soll die Musikmesse ein neues Konzept erhalten, in das
die Anregungen der Aussteller und Besucher aufgenommen werden.
Bislang ist z.B. der Verkauf von Instrumenten auf der Messe nicht
möglich.”

Hintergrund:

Bei der Musikmesse in Frankfurt am Main, die am morgigen Samstag
zu Ende geht, handelt es sich um die weltweit größte Fachmesse für
Musikinstrumente, Noten, Musikproduktion und Musikvermarktung.
Zuletzt zählte die Messe rund 65.000 Besucher aus 120 Ländern. 2014
nahmen 1.345 Aussteller an der Messe teil. Zunehmend setzen die
Hersteller von Instrumenten auf “Inhouse”-Messen. Unter anderem
dieses Phänomen hatte zuletzt zu einem Rückgang der Ausstellerzahlen
geführt. Die Messe will dem mit einem neuen Konzept für 2016
begegnen.

Der Deutsche Musikinstrumentenpreis wird seit 1991 vergeben und
durch einen Stiftungserlass des Bundeswirtschaftsministeriums
finanziert. Die Preisträger der letzten Jahre stammen ganz
überwiegend aus eher ländlich geprägten Gegenden, in denen der
Instrumentenbau Tradition hat, wie dem sächsischen Markneukirchen
oder dem bayrischen Markt Erlbach.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

veröffentlicht von am 17. Apr 2015. gespeichert unter Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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