Vorsitzender der JU Thüringen fordert Überprüfung der CDU-Abgrenzung zur Linkspartei





Der Vorsitzende der Jungen Union Thüringen, Cornelius Golembiewski,
hält eine Überprüfung des Parteitagsbeschlusses der CDU für nötig, mit dem die
Partei eine Zusammenarbeit mit AfD wie Linkspartei gleichermaßen ausgeschlossen
hat. Im Online-Format “Studio M” des ARD/WDR-Magazins MONITOR sagte er,
Thüringen sei zwar ein “extremer Einzelfall”, der aber zeige, “dass das hier neu
geprüft werden muss. Zur Not muss ein Parteitagsbeschluss auch weiter entwickelt
werden. Soweit würde ich gehen”. “Natürlich ist die Kooperation nach links eher
möglich als nach rechts”, sagte Golembiewski mit Blick auf die Situation in
Thüringen. Er begründete seine Aussage mit der deutlich größeren Gefahr für die
Demokratie durch die AfD. Wenn er abwägen müsse, plädiere er für eine scharfe
Abgrenzung gegenüber der AfD.

Damit widerspricht der JU-Vorsitzende Thüringens dem Bundesvorsitzenden der
Jungen Union und vielen anderen Spitzenvertretern der CDU, die sich nach der
Ministerpräsidentenwahl in Thüringen mit Stimmen der AfD für ein striktes
Festhalten am Parteitagsbeschluss ausgesprochen hatten.

Studio M, Montag, 17.02., 18 Uhr – exklusiv auf YouTube

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veröffentlicht von am 14. Feb 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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