Von kreativ bis kunstpirativ: MentaCare lädt zur Finissage nach Stuttgart





Humorvolle Zeichnungen, emotionale Ausdrucksmalerei, alchimistischer Farbauftrag oder geometrische Klarheit – die Ausstellung „Von kreativ bis kunstpirativ“ zeigt eine enorme künstlerische Vielfalt. Zur Finissage am Donnerstag, dem 12. April, um 17.30 Uhr lädt MentaCare, das Stuttgarter Zentrum für psychische Gesundheit, herzlich ein. Die Teilnehmer des Offenen Ateliers des Göppinger Christophsbads zeigen an diesem Abend ihre Werke und das Schloßbergtrio sorgt für eingängige und inspirierende Musik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

„Mich beeindruckt immer wieder, wie gestresste Menschen in unserer Kunsttherapie neue Wege zu kreativen Energien finden“, berichtet Dr. med. Thomas Bolm, Chefarzt von MentaCare. „Da zeigt sich, was wissenschaftlich gut belegt ist: Künstlerisch tätig zu sein entspannt und löst Blockaden. Es setzt innere Kräfte frei, die gerade hochbeanspruchte Menschen heutzutage dringend benötigen.“ Dr. Bolm freut sich, dass MentaCare die Ausstellung des Göppinger Offenen Ateliers in Stuttgart zeigen kann.

Das Offene Atelier bietet seinen Teilnehmern eine Form von Sicherheit, Vertrautheit und Gemeinschaft. „Diese Faktoren fördern in hohem Maße unsere Fähigkeit Neues auszuprobieren und Kreativität zu entwickeln. So entsteht Kunst, so entsteht seelische Gesundheit“, erzählt Andreas Bitterwolf, Kunsttherapeut und Leiter des Offenen Ateliers im Klinikum Christophsbad.

Die Ausstellung zeigt die kulturelle und kreative Vielfalt von 22 Künstlerinnen und Künstlern: Von feinen humorvollen Zeichnungen (wie von Stephanie Huber und Tajana Dürr-Smokovic) bis zu intensiver und emotionaler Ausdrucksmalerei (wie bei Joachim Feldmann und Fritz Finkel). Meditative, monocrome Malerei (wie bei Margarete Lederer), alchimistischer Farbauftrag und Drucktechnik (wie bei Herbert Federsel) beeindruckt neben geometrischer Klarheit (wie bei Mario Leinweber und Jutta Stein) sowie inniger Berührtheit, wie in den Bildern von Eberhard Pengl und Caroline Raiser. Sinnliche Farbigkeit findet sich in den Werken von Heidrun Storz und Julia Lachmann. Zugleich entdeckt man in feinen Aquarellen den Blick auf die alltägliche Schönheit (wie bei Ingrid Mörsch und Annemarie Heintz), naturgewaltige aber auch florale Ausbrüche (wie bei Michael Klötzer und Ute Fetzer) sowie intensive Farbigkeit (wie bei Erika Hamm, Mathias Klumpp und Evi Weller-Waimer). Bildtitel wie „The color of my life“ , „Aus der Reihe tanzen“ und „handicap“ von Linda Beyer und Regine-Luise Friese zeugen von den ganz persönlichen Themen, die für uns alle aktuell sind. Dies sind nur einige ganz wenige Beispiele für die Fülle und Vielfalt, die in den ausgestellten Werken zu sehen ist.

Die Ausstellung ermöglicht Gästen, Mitarbeitern und Patienten noch bis zum 16. April 2018 einzigartige Perspektiven aus der Verbindung von Licht, Raum und Farbe in den Räumen von MentaCare auf dem Killesberg.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer anbei. Besichtigung außerhalb der Finissage nach Anmeldung unter info@mentacare.de.

Programm am 12.04.2018:
17.30 Uhr Begrüßungsbuffet
18.00 Uhr „Kunst ist dazu da, um den Staub von der Seele zu waschen“, Begrüßung und Einführung ins Thema Kunst und Resilienz durch Chefarzt Dr. med. Thomas Bolm
18.10 Uhr Einblick in Hintergrund und Arbeitsweise im Dialog mit den Künstlern.
18.35 Uhr Führung durch die Ausstellung des Göppinger Offenen Ateliers und geselliges Beisammensein
Musik: Schloßbergtrio
Eintritt frei
Veranstaltungsort: MentaCare, Zentrum für psychische Gesundheit, Azenbergstr. 68, 70192 Stuttgart

veröffentlicht von am 22. Mrz 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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