Von der Leyen: Europäisch denken, nicht national!





Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht Deutschland als Vorbild, wenn es um den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit geht. Die vom EU-Gipfel beschlossenen sechs Milliarden Euro müssten jetzt mit Arbeitsmarkt-Maßnahmen verknüpft werden, „von denen wir wissen, dass sie wirksam sind“, sagte von der Leyen im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Morgen). Deutschland habe in den letzten Jahren gelernt, was getan werden müsse, um Jugendliche in Arbeit zu bringen.

Profitieren könnte Europa nach von der Leyens Worten insbesondere vom dualen Ausbildungssystem in Deutschland. Kurzfristig könne man ausländischen Jugendlichen mit einem Ausbildungsplatz hierzulande helfen. Dass Deutschland einseitig vom Zuzug talentierter Menschen profitieren könnte – davon will die Ministerin nichts wissen: „Wenn wir einmal europäisch für den Moment denken und nicht nur national, dann ist doch klar: Diese Jugendlichen haben gar keine Chance in ihrem Heimatland. Meine größte Sorge ist, dass diese Leute dann sagen, dann gehen wir eben aus Europa weg, und die kommen dann nie wieder. Wenn wir jetzt aber den jungen Menschen hier eine Chance in Europa geben, dann wird ihre Qualifikation in Europa bleiben.“

Pressekontakt: presse@br.de

veröffentlicht von am 28. Jun 2013. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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