Verleihung des Karl-Sczuka-Preises an Martin Brandlmayr / Auszeichnung für Hörstück „Vive les fantômes“ / Förderpreis an Carsten Schneider / 17.500 Euro Preisgeld (FOTO)





Der in Bad Ischl (Österreich) geborene Komponist und Schlagzeuger
Martin Brandlmayr (46) hat am Sonntag, 21. Oktober, den vom
Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Karl-Sczuka-Preis 2018 für Hörspiel
als Radiokunst erhalten. Die Auszeichnung für sein Hörstück „Vive les
fantômes“ ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro verbunden. Die
Produktion des Südwestrundfunks wurde am 5. Juni 2018 urgesendet. Der
mit 5.000 Euro dotierte Karl-Sczuka-Förderpreis ging an Carsten
Schneider (47) für seine Hörcollage „Die Gefahren eines Jahres im
Deutschlandfunk“, eine freie Autorenproduktion. Die Übergabe erfolgte
durch Gerold Hug, Programmdirektor Kultur des SWR, im Rahmen der
Donaueschinger Musiktage.

„Faszinierende Einladung zur Wiederbegegnung mit den eigenen
Erinnerungen“

Über die Preisträger hat eine unabhängige Jury unter Vorsitz der
ehemaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss entschieden. Die
Jury in ihrer Begründung: „In seinem Debüt als Radiophoniker führt
der Komponist und Schlagzeuger Brandlmayr ein imaginäres Zwiegespräch
mit den Phantomen seiner eigenen künstlerischen Biographie. Aus
musikalischen und sprachlichen O-Tönen öffnet er uns einen poetischen
Assoziationsraum, den er mit seinem Instrumentarium umspielt und
kommentiert. Eine faszinierende Einladung zur Wiederbegegnung mit den
eigenen Erinnerungen.“ Martin Brandlmayr, Jahrgang 1971, lebt und
arbeitet in Steinbach am Attersee. „Vive les fantômes“ ist sein
Hörspieldebüt.

70.000 Gefahrenmeldungen als Ausgangsmaterial für eine Hörcollage

Carsten Schneider, geboren 1971 in Bad Oldesloe, ist Sammler,
Dichter und bildender Künstler. Schneider sammelte ein Jahr lang
70.000 Gefahrenmeldungen aus den Verkehrsnachrichten des
Deutschlandfunks. An der 40-minütigen Hörcollage „Die Gefahren eines
Jahres im Deutschlandfunk“ arbeitete er sieben Jahre.

74 Wettbewerbsbeiträge aus 17 Ländern

Der international renommierte Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als
Radiokunst würdigt die beste Produktion eines Hörwerks, das in
akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen
benutzt. Er wird jährlich vom Südwestrundfunk ausgeschrieben. In
diesem Jahr wurden 74 Wettbewerbsbeiträge aus 17 Ländern eingereicht.
Weitere Informationen auf www.SWR2.de/sczuka.

Pressekontakt:
Oliver Kopitzke, E-Mail: oliver.kopitzke@swr.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 21. Okt 2018. gespeichert unter Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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