Ursula von der Leyenüber die paritätisch besetzte EU-Kommission: „Es ist verblüffend, wie anders die Diskussionskultur ist“





Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, berichtet in einer Sonderfolge des stern-Podcasts „Die Boss“ von ihren Erfahrungen mit den von ihr eingesetzten EU-Kommissionsmitgliedern. „Es ist verblüffend, wie anders die Diskussionskultur ist als in den vielen politischen Kabinetten, die ich vorher erlebt habe und wo ich immer in der Minderheit gesessen habe“, sagt von der Leyen. „Damit will ich nicht sagen, dass Frauen besser sind als Männer. Sie sind nur anders. Sie haben einen anderen Blick auf die Welt.“

Sie hatte 26 Kommissar-Posten zu vergeben und sich vorgenommen, gleichberechtigt Frauen und Männer zum Zug kommen zu lassen. „Das war extrem schwierig, ist auf enormen Widerstand gestoßen“, sagt von der Leyen. Zwei Vorschläge sollte ihr jedes Mitgliedsland schicken: einen Mann und eine Frau. „Eines hat mir 3 Männer geschickt, ein anderes 2 Frauen. Da waren amüsante Varianten dabei.“ Von den 27 EU-Kommissionsmitgliedern sind nun 13 weiblich und 14 männlich, damit ist die Kommission erstmals beinahe paritätisch besetzt.

Ursula von der Leyen ist zu Gast in einer Sonderfolge des stern-Podcasts „Die Boss“, die am Donnerstag, 26.11.2020, gemeinsam mit einem mulitmedialen Themenpaket des stern zum Thema Frauenquote erscheint ( http://www.stern.de/quotenfrauen ). Unter dem Titel „Ich bin eine Quotenfrau“ solidarisieren sich 40 erfolgreiche Frauen aus allen Gesellschaftsbereichen. Sie sprechen sich für Frauenquoten aus und wollen, dass der Begriff „Quotenfrau“ sein Stigma verliert.

Mit Podcast-Gastgeberin Simone Menne spricht von der Leyen auch über Stolpersteine in ihrer eigenen Karriere. Sie habe zum Beispiel erst Archäologie und Forstwissenschaft studiert und sei „krachend gescheitert“, sagt sie. „Es ging also gleich mal mit einer Niederlage los.“ Die zweite Hürde sei gekommen, als sie als frisch approbierte junge Ärztin schwanger wurde. „Die Reaktion im Krankenhaus war: tiefe Enttäuschung. Das konnte ich mit Händen spüren. So nach dem Motto: ,Das war–s dann. Wir hatten eigentlich so viel vor mit Dir, jetzt bist Du für die Wissenschaft nicht mehr geeignet, für die Uniklinik auch nicht so richtig.– Das war das erste, was ich erlebte.“

In „Die Boss – Macht ist weiblich“ sprechen Spitzenfrauen unter sich: Gastgeberin und Multi-Aufsichtsrätin Simone Menne (z.B. BMW, Deutsche Post DHL, Henkel) trifft Chefinnen aus allen Gesellschaftsbereichen, um mit ihnen über ihr Leben und ihre Karriere zu reden. „Die Boss“ erscheint vierzehntäglich immer mittwochs auf stern.de und dem Youtube-Kanal des stern sowie auf Audio Now und allen gängigen Podcast-Plattformen.

Diese Vorabmeldung ist nur mit der Quellenangabe stern frei zur Veröffentlichung.

Pressekontakt:

Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation,
Telefon: 040 – 3703 2468, E-Mail: mailto:gruengreiff.sabine@guj.de

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veröffentlicht von am 26. Nov 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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