Unser Lieblings-Fetisch raubt uns den Atem





Latex Suit war gestern
Mary ist ein Versuchsobjekt. Ihr Körper wird ohne Gnade verschnürt, verpackt und verschlossen. Lückenlos und bis es ihr den Atem raubt. Marlene Bitzer beschreibt detailbesessen. Lässt ihre Protagonistin einer Kerze gleich in ein Becken gefüllt mit Latex tauchen. Mary ist erniedrigt und gefangen in dieser zweiten Haut bis es ihre Sinne vernebelt…

“Eingeschnürt in den engen Lederkokon, die Augen, die Ohren, der Mund verschlossen, zu keiner Bewegung fähig, hatte die Phantasie Mary völlig in der Gewalt. Sie war einer Gedanken- und Gefühlswelt ausgeliefert, die mit jeder Minute in der engen Lederhülle intensiver, realistischer, ja bedrohlicher wurde.”

Aber: Zunächst entführt und unterworfen, findet Mary hier den –Schlüssel zur Leidenschaft–. So, wie es der Titel der Geschichte verspricht. Denn, was aus Kautschuk und Naturhaut gefertigt wird, nimmt die eigene Körperwärme an, schmiegt sich fest an den Körper… Ein Gefühl, das nicht umsonst Millionen von Fetischisten begeistert.

Die Autorin?
Sie ist mindestens genauso interessant: Marlene heißt eigentlich Bernd und ist Journalist. Mit „Girls Game“ (Gatzanis Verlag), die Dokumentation seiner Verwandlung und seines Doppellebens als Frau, hat er ordentlich für Furore gesorgt. Das Hineinversetzen in andere Rollen ist also Marlene Bitzers Passion. Wie viel Selbsttest für „Fetisch“ nötig war, bleibt geheim…

veröffentlicht von am 21. Nov 2013. gespeichert unter Literatur, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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