Um den Theodor-Wolff-Preis bewerben sich 438 Autoren / Stefanie Gollasch neues Mitglied der Jury





Das Kuratorium des Journalistenpreises der
deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis (TWP) hat Stefanie
Gollasch, derzeit noch geschäftsführende Redakteurin im
RedaktionsNetzwerk Deutschland und ab 1. März Chefredakteurin von
„Wolfsburger Allgemeiner Zeitung“, „Peiner Allgemeiner Zeitung“ und
„Aller-Zeitung“, in die Preisjury berufen. Sie löst Dr. Markus
Günther, zuletzt Autor der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“,
ab, der eine Position außerhalb der Zeitungsbranche angetreten hat
und deshalb ausgeschieden ist.

Stefanie Gollasch war Redakteurin beim „Eichsfelder Tageblatt“,
Redaktionsleiterin der „Calenberger Zeitung“ und stellvertretende
Leiterin der „HAZ“-Lokalredaktion. „Sie hat nicht nur
Lokaljournalismus in vielen Facetten betrieben, sie kennt auch die
Herausforderungen, aus einem zentralen Netzwerk heraus passgenau die
richtigen Beiträge für alle Kunden der Madsack Mediengruppe in
Hannover zu produzieren“, sagte dazu der Vorsitzende des Kuratoriums,
Helmut Heinen, zugleich Herausgeber der „Kölnischen Rundschau“. Als
künftige Chefredakteurin dreier Lokalzeitungen in Ostniedersachsen
stehe sie vor einer neuen, verantwortungsvollen Aufgabe. „Umso
erfreulicher ist es, dass Frau Gollasch ihre Kompetenz auch in den
Dienst des Theodor-Wolff-Preises stellen wird.“

Um den TWP bewerben sich in diesem Jahr 438 Journalistinnen und
Journalisten. Von ihren 410 Beiträgen wurden 23 ausschließlich auf
den Webseiten der Zeitungen veröffentlicht. Knapp die Hälfte aller
Einsendungen (185) stammt von Journalisten aus regionalen oder
lokalen Verlagen; Beiträge von Autoren überregionaler Tageszeitungen
machen ein Viertel aller Einsendungen (92) aus, 73 Artikel kommen von
Wochen- und Sonntagszeitungen, weitere 34 Einreichungen stammen aus
Magazinbeilagen der Zeitungen, ferner drei direkt von der Deutschen
Presse-Agentur und von Autoren des Recherchezentrums Correctiv.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Theodor-Wolff-Preis wird
jährlich vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
ausgeschrieben. Die Auszeichnung, die man nur einmal im Leben
erringen kann, wird für Artikel aus den Kategorien Reportage und
Meinung vergeben – und zwar getrennt nach lokalen/regionalen
Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen. Ein weiterer Preis wird
für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Welt im Umbruch –
Demokratie in Gefahr?“ verliehen.

Die Jury wird am 2. April in Berlin die jeweils besten Beiträge
pro Kategorie auswählen und als preiswürdig nominieren. Die
Preisträger werden am Abend der feierlichen Verleihung in Berlin am
26. Juni bekannt gegeben.

Mitglieder der Jury sind neben Stefanie Gollasch: Nikolaus Blome
(Stellvertretender Chefredakteur „Bild“ und bild.de), Wolfgang
Büscher (Ressortleiter Investigation/ Reportagen, „Welt“/ „Welt am
Sonntag“), Christian Lindner (stellvertretender Chefredakteur „Bild
am Sonntag“), Lorenz Maroldt (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“),
Benjamin Piel (Chefredakteur „Mindener Tageblatt“), Annette
Ramelsberger (Gerichtsreporterin „Süddeutsche Zeitung“), Anja Reich
(Israel-Korrespondentin „Berliner Zeitung“) und Cordula von Wysocki
(Chefredakteurin „Kölnische Rundschau“).

Die Namen der mehr als 450 Preisträger seit 1962 sowie Details zum
Preis finden Sie im Internet unter www.theodor-wolff-preis.de.

Pressekontakt:
Alexander von Schmettow
Leiter Kommunikation
Telefon: 030/ 726298-210
E-Mail: schmettow@bdzv.de

Anja Pasquay
Pressesprecherin
Telefon: 030/726298-214
E-Mai pasquay@bdzv.de

Original-Content von: BDZV – Bundesverb. Dt. Zeitungsverleger, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 7. Feb 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Verlag. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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