Tech Summit-Trend: Verlage setzen auf Künstliche Intelligenz und integrierte Datenstrategie





Über 100 IT-Experten beraten über die digitalen Herausforderungen
im Publishing | Geschäftsmodelle setzen auf Plattform-Strategien | Journalismus
profitiert von schnellerer Informationsverfügbarkeit und Data Analytics

Wie aus “Big Data” “Smart Data” wird und damit wesentlich zum Erfolg neuer und
bestehender Geschäftsmodelle im Medien-Business beiträgt, können heute und
morgen die über 100 Manager und IT-Experten aus deutschen Medienhäusern auf dem
7. VDZ Tech Summit anhand von Best Practice-Beispielen nachvollziehen. Auf dem
vom VDZ in Berlin veranstalteten zweitägigen Diskurs warnte Dr. Benjamin Kreck,
CTO Intelligent Cloud bei Microsoft, davor, das aktuelle Innovationstempo zu
unterschätzen. Dies betreffe die Infrastruktur ebenso wie auch daten-getriebene
Technologien im KI-Umfeld. Die Entscheider in den Medienhäusern sollten bei den
Planungsprozessen von Beginn an die Komplexität der daten-getriebenen
Intelligenz berücksichtigen und ein möglichst perfektes Zusammenspiel zwischen
Mensch und Maschine zum Ziel haben, wenn geplante Effizienzgewinne auch
eintreten sollen. “Die Herausforderung von heute und morgen ist es, komplexe
Technologie möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen – als Konsument
aber auch bereits in der Entwicklung”, betonte Kreck.

“Gute Entwickler sind im Digitalgeschäft so wichtig wie gute Journalisten – die
Verbindung von hervorragendem Inhalt und robuster, innovativer IT führt im Kampf
um die Aufmerksamkeit zum Erfolg”, betont VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan
Scherzer.

Welchen konkreten Beitrag Technologie für die Verbesserung publizistischer
Produkte und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im internationalen Maßstab
leisten kann, zeigte der in der Doppelfunktion als COO und CTO bei IDG in
Deutschland tätige Stefan Huegel. IDG entwickelte sich laut Huegel in den
letzten zwei Jahren vom Medienhaus hin zu einem Data-as-a-Service-Publisher.
Maßgeblich war dafür der rechtzeitig eingeleitete Strategiewechsel von einer
dezentralen Unternehmens-IT hin zu einer globalen Plattform-Struktur. Viele
hätten sich von dem Hype um Blockchain-Möglichkeiten zu lange blenden lassen.
Für eine erfolgreiche Zukunft im Publishing gehe es zunehmend darum, sich mit
“lieferfähigen” Technologie-Trends wie Machine Learning oder Augmented Analytics
zu beschäftigen.

Für Peter Buhr, Senior Consultant Digital & Innovations bei Axel Springer, geht
es künftig noch mehr darum, den technologischen Fortschritt im Verständnis von
Sprache und Intelligenz in den Unternehmensstrukturen für alle nutzbar zu
machen. Mit einem tieferen Textverständnis und Argument Mining sind die heutigen
enormen Informationsmengen im Content-Workflow für die Journalisten schneller
und zielgerichteter in die eigenen Beiträge integrierbar. Mit diesen
Hilfsmitteln könne auch der User Generated Content ganz neu gedacht und dessen
Einbindung umgesetzt werden.

“Der VDZ Tech Summit ist ein sehr gut funktionierender Seismograph für den
aktuellen Status und Trends technologischer Entwicklungen in der Medienbranche.
Im Vergleich mit anderen Branchen haben sich viele Zeitschriftenmarken als
Innovations-Pioniere erwiesen und die Chancen der Digitalisierung effektiv
genutzt. Der Tech Summit gibt Impulse für den nächsten Schritt”, so Lutz Drüge,
Geschäftsführer Print und Digitale Medien im VDZ.

Mit dem Tech Summit bietet der VDZ der Medienbranche eine Wissens- und
Diskursplattform, die Verlagsmanager, Technologieprofis von Medienhäusern und
Internet-Experten zusammenbringt, um sich über neue Trends, Technologien,
Verfahren und Best Practices auszutauschen und gemeinsam kreative Konzepte zu
erarbeiten.

Weitere Informationen unter www.vdz-tech-summit.com.

— Über den VDZ: Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. ist die
Interessenvertretung der deutschen Zeitschriftenbranche. Als Dachverband,
organisiert in drei Fachverbänden (Fachpresse, Konfessionelle Presse,
Publikumszeitschriften) und fünf Landesverbänden, repräsentieren seine rund 450
Mitgliedsverlage mit mehr als 7.000 Zeitschriftenmarken rund 80 Prozent des
deutschen Zeitschriftenmarktes. Als Dienstleistungsverband bietet der VDZ den
Verlagen ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen
in allen Bereichen des Verlagsgeschäftes (Anzeigen, Vertrieb, Digitale Medien,
Rechtsfragen, Betriebswirtschaft, Umwelt und Papier). Als Wirtschaftsverband
engagiert er sich auf deutscher und europäischer Ebene für die Wahrung und
Berücksichtigung der Interessen von Verlagen. Und als Arbeitgeberverband führt
er im Auftrag der Landesverbände für die Verleger die Tarifverhandlungen mit den
Gewerkschaften für Redakteure Darüber hinaus leistet der VDZ mit der VDZ
Akademie einen wesentlichen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung in der
Medienbranche. Weitere Informationen im Internet unter: www.vdz.de
www.publishers-summit.de www.pz-online.de www.deutsche-fachpresse.de
www.vdz-akademie.de www.editorial.media www.presse-verkauft.de

Pressekontakt:
Antje Jungmann
Tel: +49 (30) 72 62 98-110
E-Mail: a.jungmann@vdz.de
Internet: www.vdz.de
Facebook: www.facebook.com/VDZPresse
Twitter: www.twitter.com/VDZPresse

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/8830/4450560
OTS: VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Original-Content von: VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 26. Nov 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Verlag. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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