Tatort“-Star Maria Furtwängler in HÖRZU: „Es gibt zu wenig tolle Drehbuchautoren!“





Eine neue Stadt, eine neue Ko-Ermittlerin und ein
neuer Fall: Im „Tatort: Das verschwundene Kind“ (3.2., 20.15 Uhr, Das
Erste) ermittelt Maria Furtwängler erstmals in Göttingen, gemeinsam
mit der Kollegin Anaïs Schmitz, gespielt von Hollywoodstar Florence
Kasumba.

Ein „Tatort“-Relaunch also, den Maria Furtwängler so beschreibt:
„Es geht darum, das Bild zu erweitern und Geschichten diverser zu
erzählen. Das ist das A und O! Wir sind ein weibliches, zweifarbiges,
selbstverständliches Ermittlerteam. Anaïs und Charlotte erhöhen und
verändern Sehgewohnheiten, weil sie diese nicht mit den immer
gleichen Verhaltensmustern zementieren.“

Doch trotz des neuen Erzählansatzes, verrät Furtwängler, wird sie
auch künftig nur einmal pro Jahr ermitteln: „Ich liebe Charlotte
Lindholm, und ich will sie auch nicht fallen lassen. Aber ich genieße
es, nur einmal im Jahr bei ihr anzudocken.“

Auf die Frage, ob es überhaupt genügend gute Krimidrehbuchautoren
in Deutschland gebe, antwortet Furtwängler: „Ja, aber insgesamt
sicher zu wenig tolle Drehbuchautoren. Das liegt an den
Voraussetzungen. Meistens müssen Autoren drei bis vier Projekte
gleichzeitig machen, weil sie nicht gut genug bezahlt werden. Leider
können sie sich deshalb nicht für einen Film viele Monate oder ein
Jahr Zeit nehmen – die Schlagzahl ist viel zu hoch.“ Aus diesem
Grund, so Furtwängler, arbeite sie darauf hin, die Fertigstellung von
zwei bis drei Drehbüchern abzuwarten, um dann das beste
herauszupicken. Furtwängler: „Es wäre schön, wenn es uns schon beim
nächsten Fall gelänge, mehrere Drehbücher zur Auswahl zu haben.“

In „Das verschwundene Kind“ suchen Furtwängler und Kasumba eine
verzweifelte junge Mutter, die heimlich entbunden hat – ohne zu
wissen, dass sie überhaupt schwanger war. Furtwängler: „Auf den
ersten Blick ist das kaum vorstellbar, aber dahinter stecken
psychische Prozesse, die sich als Verdrängung manifestieren. Und
somit ist es leider denkbar, dass die betroffenen Frauen die
Schwangerschaft permanent und konsequent abspalten.“

Alle Zitate und Infos nur bei Nennung der Quelle HÖRZU
(Erstverkaufstag: 25.1.) frei.

Das komplette Interview mit Maria Furtwängler und Florence Kasumba
ist ab sofort auch auf goldenekamera.de verfügbar.

Pressekontakt:
Redaktionelle Rückfragen:
Mike Powelz
Leiter Chefreporter HÖRZU
Telefon: 040-55447310
mike.powelz@funke-zeitschriften.de

Original-Content von: HÖRZU, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 23. Jan 2019. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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