„Tablet-Affäre“ weitet sich aus: Schöffin offenbarte Verhältnis zu Angeklagtem gegenüber Ergänzungsrichter und weiterem Schöffen





Folgender Text ist bei exakter Quellenangabe MDR
„Exakt“ freigegeben:

Das Verfahren gegen Mitglieder der „Freien Kameradschaft Dresden“
am Landgericht Dresden ist bis zum kommenden Freitag ausgesetzt
worden. Hintergrund sind mehrere Befangenheitsanträge der
Strafverteidiger gegen Schöffen, Richter und Ergänzungsrichter.
Auslöser der Befangenheitsanträge sind Recherchen des MDR-Magazins
„Exakt“, wonach der Hauptbeschuldigte Benjamin Z. ein Verhältnis zu
der Schöffin im Verfahren hatte.

Wie MDR-„Exakt“ aus Kreisen der Verfahrensbeteiligten erfuhr, hat
die Schöffin das Verhältnis schon vor einiger Zeit gegenüber dem
Ergänzungsrichter und einem weiteren Schöffen offenbart. Beide sollen
diese verfahrensrelevanten Informationen aber nicht weitergegeben
haben. Das Verhältnis zwischen Benjamin Z. und der Schöffin soll in
die Zeit der vorgeworfenen Taten reichen.

In dem seit mehr als einem Jahr laufenden Verfahren sind fünf
Männer und eine Frau wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen
Vereinigung, gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und
Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion angeklagt. Darunter befindet
sich der mutmaßliche Rädelsführer der Neonazi-Gruppierung.

Mehr dazu unter mdr.de/investigativ

Pressekontakt:
MDR, Jörg Wildermuth Tel.: (0341) 3 00 43 53,
E-Mail: joerg.wildermuth@mdr.de

Original-Content von: MDR Exklusiv-Meldung, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 9. Nov 2018. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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