SWR / Programmänderungen und -ergänzungen von 21.11.2019 (Woche 47) bis 28.12.2019 (Woche1)





DONNERSTAG, 21. NOVEMBER 47 | 2019 !

s 20.15 BW: Zur Sache Baden-Württemberg! u Das Politikmagazin fürs Land mit
Stefanie Germann b Moderation: Stefanie Germann

Rasen, drängeln, nötigen – sind die Strafen für Verkehrssünder zu milde? Fünf
Jahre Jugendgefängnis wegen “hirnloser Raserei” – so lautete vergangene Woche
das Urteil gegen den Jaguarfahrer, der im März den Tod zweier junger Menschen
verursachte. Der 21-Jährige war mit fast 170 Kilometer pro Stunde durch die
Stuttgarter Innenstadt gerast. Seitdem wird der Ruf nach höheren Strafen für
Verkehrsrowdys lauter. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) drängt
gemeinsam mit seinen Länderkolleginnen und -kollegen aus Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen beim Bund auf eine härtere Gangart bei Verkehrsdelikten. Hohe
Geldbußen und Punkte in Flensburg seien für Raser und Drängler nicht
abschreckend genug. Vielen gilt die Schweiz als Vorbild. Wer dort rast, muss mit
der Beschlagnahmung des Autos und einer Gefängnisstrafe rechnen. Sind
drakonische Strafen für Verkehrssünder sinnvoll? Gast im Studio ist die
Verkehrspsychologin Rita Stumpf aus Calw.

Vor Ort – bei Autofahrern: Rasen, drängeln, nötigen – über den deutschen
Bußgeldkatalog können Autofahrerinnen und Autofahrer aus dem Ausland nur lachen.
Sind die Strafen in Deutschland tatsächlich zu gering? Vor-Ort-Reporter
Sebastian Schley trifft Autoliebhaber, Vielfahrer und fleißige Punktesammler.

Wenn die Natur zur Müllkippe wird: Ein alter Röhrenfernseher, benutzte Windeln,
hochgiftige Asbestplatten – all das finden die Förster rund um
Villingen-Schwenningen an nur einem Tag im Wald. Jede Woche müssen sie die
illegalen Müllabladeplätze abfahren. Die Müllkippen in der Natur kosten die
Gemeinden und Kreise viermal so viel wie eine korrekte Entsorgung.
Umweltermittler der Polizei versuchen zwar akribisch, die Täter aufzuspüren,
doch die Aufklärungsquote ist gering. Im müllgeplagten Neckar-Odenwald-Kreis
wird schon über Videoüberwachung und eine Bußgelderhöhung nachgedacht. Doch kann
das helfen oder ist das komplexe und teure Entsorgungssystem im Land der Grund
für das Problem mit dem wilden Müll?

Kein Strom, kein Licht, keine warme Dusche: Die Strompreise steigen und steigen,
in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um rund 40 Prozent. Zum 1. Januar
2020 soll es wieder eine Welle von Preiserhöhungen geben. Dabei wachsen die
Stromkosten schon jetzt vielen Menschen über den Kopf. Rund 25.000 Haushalten im
Land wird deshalb jedes Jahr der Strom abgestellt, Tendenz steigend.
Einkommensschwache Haushalte stehen besonders unter Druck: Die staatlichen
Zuschüsse sind zu niedrig und häufig betreiben sie sehr alte Geräte mit hohem
Stromverbrauch. Wie lässt sich dieser Kreislauf durchbrechen?

“Wir sind doch nicht von der Wasserwohlfahrt”: Neue EU-Richtlinien aus Brüssel
sorgen für Aufregung bei Gastwirten in Baden-Württemberg. Künftig sollen sie
ihren Gästen kostenfrei Leitungswasser ausschenken. Gerhard Flaitz vom
Hotel-Gasthof Rössle in Weingarten ist entrüstet: “Wir sind doch nicht von der
Wasserwohlfahrt”. Er müsse schließlich den Kellner bezahlen und das Glas spülen.
Außerdem würde er die Gerichte über die Getränke mitsubventionieren. In Italien,
wo das Leitungswasser umsonst ist, zahle ein Gast stattdessen für das Gedeck.
Anders sieht es die Wirtin eines Stuttgarter Restaurants: “Kostenloses Wasser
ist für mich eine Dienstleistung”.

Das SWR Politikmagazin “Zur Sache Baden-Württemberg” berichtet über politische
Themen: hintergründig, kontrovers und nah an den Menschen in Baden-Württemberg.
Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme und Studiointerviews lassen politische
Zusammenhänge verständlich werden. In der “Wohnzimmer-Konferenz” diskutieren
jeden Donnerstag Baden-Württemberger via Webcam von zu Hause aus live mit. Das
letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten –
computeranimiert und mit der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

ARD Mediathek: Sendung und einzelne Beiträge sind nach der Ausstrahlung unter
ARDmediathek.de verfügbar, außerdem unter SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Kurztext:

Themen der Sendung sind: Rasen, drängeln, nötigen – sind die Strafen für
Verkehrssünder zu milde? Wenn die Natur zur Müllkippe wird Kein Strom, kein
Licht, keine warme Dusche “Wir sind doch nicht von der Wasserwohlfahrt”

RP: Zur Sache Rheinland-Pfalz! Das Politik-Magazin fürs Land mit Daniela
Schick

Hell, sparsam, aber auch ungefährlich? Macht uns LED-Licht krank? LED-Lampen
sind seit Jahren auf dem Vormarsch – in Lampen, Monitoren, Handys, Autos. Sie
gelten als sparsam, werden nicht heiß und sind teilweise extrem hell. So hell,
dass sich manch ein Autofahrer gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit von den
grellen Lichtern entgegenkommender Fahrzeuge mit LED-Lampen geblendet fühlt.
Doch ist das helle Licht auch gefährlich? Zumindest in Studien mit Tieren wurde
ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt und manche Augenärzte warnen ebenfalls.
Sie kritisieren, dass die Auswirkungen von LED-Lampen auf den Menschen bislang
nicht ausreichend untersucht worden sind. Inzwischen diskutieren die Politiker
über Grenzwerte. “Zur Sache”-Reporter David Meiländer und -Reporterin Laura
Czerny haben recherchiert.

Eine Demo für Sandra – Oppenheim kämpft gegen Hass Beschimpfungen hat Sandra
Bitz schön häufiger erlebt. Sie ist eine Transfrau, wurde also ursprünglich als
Mann geboren. Mit ihrer Wandlung zur Frau haben offenbar einige Menschen
Probleme. Vor anderthalb Wochen hatte sie einen bösen Brief an der Tür, in dem
eine unbekannte Person sogar zur Gewalt gegen sie aufrief. Eine große
Solidaritätsaktion für Frau Bitz startete – 200 Menschen kamen zu einer
Demonstration, die grüne Oppenheimer Landtagsabgeordnete Pia Schellhammer hob
das Thema gemeinsam mit ihrer Fraktion auf die Tagesordnung der Plenarsitzung.
“Zur Sache”-Reporter Marc Feuser hat Sandra Bitz getroffen und gefragt: Woher
kommt der Hass?

Metzger*in verzweifelt gesucht! Was Betriebe gegen den Azubimangel tun Es gibt
sie noch, die Welt der Metzger*innen, die in Ordnung ist – so wie bei
Metzgermeister Walter Adam aus Herxheim. Seine Azubis und er sind wie eine
Familie, alles ist sehr kollegial und zu Mittag gegessen wird gemeinsam am
großen Tisch. Dem Handwerksbetrieb geht es gut, Nachwuchssorgen kennt er nicht.
Doch damit ist Metzger Adam im Land fast schon die Ausnahme. Sein Kollege Marc
Keßler aus dem rheinhessischen Ebersheim sucht seit Monaten verzweifelt zwei
Metzgermeister*innen. Arbeit wäre genug da. Einen Azubi hatte er schon lange
nicht mehr. Die Anzahl der Metzgereien und auch die der Metzgerlehrlinge in
Rheinland-Pfalz ist in den vergangenen Jahren rapide gesunken. Woran liegt das
und was müssen Handwerksbetriebe bieten, um doch noch an Nachwuchs zu kommen?
Das wollte “Zur Sache”-Reporterin Myriam Schönecker wissen.

Zur Sache Pin: Warum will keiner mehr Handwerker werden? So wie den
Metzger*innen ergeht es vielen Handwerksberufen: Der Nachwuchs fehlt, da
Schulabgänger*innen lieber studieren gehen. Doch ist das der einzige Grund,
warum es zu wenige Handwerkerinnen und Handwerker gibt? Oder liegt es am Image
oder der vermeintlich schlechteren Bezahlung? “Zur Sache Pin” klärt auf.

Studiogespräch: Rita Petry, Handwerkskammer der Pfalz

Kramp-Karrenbauer contra Merz – In welche Richtung tendiert die CDU? Am
Wochenende findet der Bundesparteitag der CDU statt. Viele Delegierte aus
Rheinland-Pfalz sind mit dabei. Doch was denken sie über ihre CDU? Annegret
Kramp-Karrenbauer hat vor einem Jahr das Duell um den Parteivorsitz gegen
Friedrich Merz gewonnen. Doch er und seine Anhängerschaft wollen, dass die CDU
wieder konservativer wird, weg vom Merkel-Kurs, für den ihrer Meinung nach auch
Annegret Kramp-Karrenbauer steht. Wie geht es weiter in der CDU und wie sehr
brodelt es an der Basis? Schließlich geht es perspektivisch um die Frage: Wer
kann Kanzler? “Zur Sache”-Reporterin Kathrin Lindemann hat sich in der
rheinland-pfälzischen CDU umgehört.

Ein Lehrer klagt an: Unterrichtsausfall und Lehrermangel Über die Frage, wieviel
Unterricht an rheinland-pfälzischen Schulen tatsächlich ausfällt, streiten
regelmäßig Bildungsministerin Hubig (SPD) und die CDU-Opposition. Während die
CDU den Unterrichtsausfall als drastisches Problem beschreibt, sieht die
Bildungsministerin das anders. Im Gespräch mit “Zur Sache” Rheinland-Pfalz packt
nun ein Schulleiter aus, der sich seit Jahren über Unterrichtsausfall und
Lehrermangel ärgert. Und er ist nicht der einzige, der sich über die Zustände an
den Schulen beklagt. Unlängst hat der Landeselternbeirat eine Studie
veröffentlicht, die zum Schluss kommt, dass zu viel Unterricht an den Schulen
ausfällt und Zahlen schön gerechnet werden. “Zur Sache”-Reporter Tilo Bernhardt
berichtet.

Ein Mammutprojekt ist fertig: Eröffnung des Hochmoselübergangs Die Ausmaße sind
gigantisch: 160 Meter hoch, 1.700 Meter lang und fast 30 Meter breit, so
präsentiert sich die offiziell eröffnete Hochmoselbrücke. Der Übergang bei
Zeltingen-Rachtig verbindet Hunsrück und Eifel. Ihre Entstehung war zäh: Schon
in den Siebzigern wurde über das Für und Wider der Brücke heftig diskutiert. Und
auch in den folgenden Jahrzehnten gab es neben den politischen Kontroversen um
das Bauprojekt viele Auseinandersetzungen zwischen Gegner*innen und
Verkehrsplaner*innen. Dabei ging es auch um die technischen Herausforderungen
bei der Realisierung des Megaprojekts. “Zur Sache” war bei der Eröffnung dabei
und blickt zurück auf die größten Herausforderungen des Projekts.

Kurztext:

“Zur Sache Rheinland-Pfalz” ist das landespolitische Magazin im SWR Fernsehen.
Immer donnerstags um 20:15 Uhr greift die Redaktion Themen auf, die Menschen in
den Regionen und im ganzen Land bewegen. Dabei gibt es jede Woche einen
Schwerpunkt, der mit einem Gesprächspartner vertieft wird. In der Rubrik “zur
Sache hilft” werden Bürger unterstützt, die Ärger mit Behörden haben.

zur-sache-rp.de

SONNTAG, 24. NOVEMBER 48 | 2019 !

s 22.05 RP: SWR Sport

u b y

Studiogast: Markus Merk, Kandidat für den Aufsichtsrat beim 1. FC Kaiserslautern
| Fußball Bundesliga: TSG Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 | Der neue 05-Trainer im
Portrait: Achim Beierlorzer | Fußball 3. Liga: 1. FC Kaiserslautern – Hansa
Rostock | Ausblick auf die Jahreshauptversammlung beim 1. FCK: Das Team Merk –
Die Finanzen – Das Personal | Nah dran: Niklas Kaul (Leichtathletik) |
Moderation: Holger Wienpahl

DIENSTAG, 26. NOVEMBER 48 | 2019 !

s 20.15 Marktcheck

u b

Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung.

Themen bei Marktcheck:

Powerbanks – wie sicher sind die externen Akkus?

Energieausweis – wehe wenn er fehlt

Nüsse – welche sind gesund und lecker?

Gemeindehaftung – wann gezahlt werden muss

Erkältungsmittel – wie lange sind sie haltbar?

“Marktcheck”: Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das SWR Verbraucher-
und Wirtschaftsmagazin “Marktcheck”. Hendrike Brenninkmeyer moderiert die
Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Informationen unter
www.SWR.de/marktcheck

Marktcheck

Hype um Proteine – hilft viel wirklich viel? Immer mehr Produkte im Supermarkt
werben damit, extra viele Proteine zu enthalten. Doch wie gut sind die Produkte
wirklich? Wie viel Protein ist sinnvoll und kann zu viel Protein schädlich sein?
Ernährungsexpertin Sabine Schütze klärt auf.

“Marktcheck”: Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das SWR Verbraucher-
und Wirtschaftsmagazin “Marktcheck”. Hendrike Brenninkmeyer moderiert die
Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Informationen unter
www.SWR.de/marktcheck

SAMSTAG, 28. DEZEMBER 1 | 2019 !

s 17.15 Tellertausch

u b y

Vier TV-bekannte Spitzenköchinnen und -köche liefern sich wöchentlich einen
rasanten Wettkampf am Herd. Neben Moderator Johann Lafer werden Judith Rakers
und Marcel Reif als Juroren zu sehen sein. Vier Kochprofis, vier Kochstellen,
vier leckere Gerichte: Beim “Tellertausch” treten jeweils vier Köchinnen und
Köche im Wechsel vor Publikum gegeneinander an. Zu sehen sind u. a. Nelson
Müller, Cornelia Poletto, Caroline Autenrieth, Ali Güngörmüs und Sohyi Kim. Sie
starten gleichzeitig an vier Kochstellen. Dort stehen unterschiedliche Zutaten
bereit, gekocht wird ohne Rezept. Für die Profis gilt es, in nur 35 Minuten ein
kreatives Gericht zuzubereiten. Mehrmals pro Sendung ruft Johann Lafer plötzlich
zum “Tellertausch” auf, und die Drebühne bringt die Köchinnen und Köche per
Zufallsgenerator an eine neue Kochstelle. Hier müssen sie das Gericht ihrer
Kontrahenten übernehmen. Am Ende stellt sich jeder Profi mit seinem finalen
Gericht der Jury. Juror ist Marcel Reif, der in einer Folge Unterstützung von
Judith Rakers bekommt. Anfang 2020 wird das Format auch als wöchentliche
Variante mit Hobbyköch*innen im SWR zu sehen sein. Dann übernimmt Cornelia
Poletto die Rolle der Jurorin. Alle Folgen von “Tellertausch” sind ab 21.12. in
der ARD Mediathek abrufbar.

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7169/4445549
OTS: SWR – Südwestrundfunk

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 20. Nov 2019. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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