SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Donnerstag, 21.11.13 (Woche 47) bis Sonntag, 22.12.13 (Woche 52)





Donnerstag, 21. November 2013 (Woche
47)/19.11.2013

23.15 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Markus Brock

Nachtkultur, worüber man spricht! Jede Woche mit aktuellen Themen
aus der Kunst- und Kulturszene des Südwestens. Die Themen: Verfilmter
Bestseller – Alina Bronskys “Scherbenpark” im Kino Erweiterter
Lehrplan – wie das “Glück” in die Schulen kam Sanierter Kunsttempel –
die Mannheimer Kunsthalle zeigt Dix und Beckmann Globale
Kommunikation – das “Orchester der Kulturen” wird ausgezeichnet
Perfekte Illusion – die Stuttgarter Luxx-Studios bei der Arbeit

Freitag, 22. November 2013 (Woche 47)/19.11.2013

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Papa ist der Beste!

“Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr” – auch
wenn dieser Spruch zeitlos ist, hat sich die Rolle der Väter
grundlegend gewandelt: Während sie sich früher erst bei Problemen wie
in der wilden Pubertät um den Nachwuchs kümmerten, sind moderne Väter
heute schon beim Geburtsvorbereitungskurs, im Kreißsaal und
spätestens bei der geteilten Elternzeit mit dabei; sie wollen ihre
Kinder aufwachsen sehen – bereits jeder vierte Antrag auf Elternzeit
wird von Vätern gestellt. Und das aus gutem Grund, wie Studien
belegen: Väter sind für ihre Kinder genauso prägend wie Mütter, sie
werden gebraucht; als Mutmacher für die Söhne oder als erster Flirt
für die Töchter spielen Väter sogar eine unersetzliche Rolle. Während
also für manche der Vater ein Leben lang auf dem Sockel steht,
grenzen sich andere so früh wie möglich ab, und nicht immer verläuft
dieser Prozess freiwillig:

Wenn Väter nicht zur Verfügung stehen, sei es wegen der Trennung
der Eltern, durch einen frühen Tod oder weil das Interesse am Kind
nicht groß genug ist, hat das großen Einfluss auf das weitere Leben.
So mancher Erwachsene hat sich auf der Suche nach der fehlenden
Anerkennung des Vaters in Probleme gestürzt. Hat die Rolle des
Familienernährers ausgedient? Welche neuen Aufgaben erfüllen moderne
Väter? Welchen Einfluss hat der Vater auf das eigene Leben? Wie sehr
lasten erlebte Enttäuschungen auf dem weiteren Leben der Kinder?

Die Gäste:

Vielleicht ist Olaf Nett das, was man einen modernen Vater nennt:
Karriere kann nicht alles sein, dachte sich der Comedy-Redakteur und
tauschte kurzerhand mit seiner Frau die Rollen. Seitdem ist er nicht
nur Vollzeit-, sondern auch Vollblut-Papa – auch wenn er es als Mann
allein unter Müttern nicht immer ganz leicht hat. Olaf Nett kennt die
Vorteile einer männlichen Erziehung, gibt aber auch zu: “Ich musste
feststellen, ich bin eine größere Glucke als ich angenommen hatte.”

Cornelia Kolle hatte zeitlebens eine besonders innige Beziehung zu
ihrem Vater Oswalt, der als Sexaufklärer der Nation die Gemüter
erregte. “Ich bin eine Vatertochter! Ich habe alle Männer an ihm
gemessen, weil er unheimlich gescheit, wissend und witzig war. Es
gibt nicht viele Männer, die da ran kommen!” Zuletzt lebten Tochter
und Vater gar wieder unter einem Dach. Und auch in seinen letzten
Stunden wich sie ihm nicht von der Seite.

“Innerhalb von Sekunden wurde mein Vater ein Fremder für mich.” –
Als Thomas Raufeisen vom Doppelleben seines Vaters als Stasi-Spion
erfuhr, brach für ihn eine Welt zusammen: “Seine jahrelangen Lügen
waren ein absoluter Vertrauensbruch, den ich auch bis heute für
unverzeihbar halte!” Ein Fluchtversuch aus der DDR endete für die
ganze Familie schließlich im Gefängnis. Zu einer Aussprache zwischen
Vater und Sohn kam es nie.

Wie sehr auch ein abwesender Vater prägen kann, musste Alexa von
Heyden auf besonders tragische Weise erfahren: Ihr Vater nahm sich
das Leben als sie fünf Jahre alt war. “Für den kurzen Moment, den
mein Vater und ich zusammen auf der Welt waren, war er wohl der beste
Vater. Aber er hat es nicht geschafft, bei uns zu bleiben. Das habe
ich ihm lange Jahre vorgeworfen.” Erst spät konnte sie damit ihren
Frieden schließen.

Als Journalist und Moderator standen für Geert Müller-Gerbes in
früheren Jahren Arbeit und Karriere oft an erster Stelle. Seit seinem
Ruhestand sind nun jedoch seine sieben Enkelkinder die absolute
Nummer Eins. Er genießt seine neue Rolle und nimmt sich nun die Zeit,
die er als arbeitender Vater für die eigenen Kinder oft nicht hatte:
“Für meine Enkel würde ich alles stehen und liegen lassen. Wenn die
kommen, wird alles andere abgesagt.”

Dr. Mathias Jung stellt eine starke Veränderung des Vaterbildes in
den letzten Jahrzehnten fest: Väter sind heute genauso prägend wie
Mütter. Der Therapeut hält die Rolle des Vaters für unersetzlich, nur
er kann dem Sohn wie der Tochter Dinge aus einem männlichen Radius
heraus erläutern, was eine Mutter nicht leisten kann: “Der Vater gibt
Schutz und Geborgenheit, er ist der Held und der Ritter, aber immer
in der Verbindung, dass er Zartheit in sich hat.”

An der Bar:

Die junge Fotografin Gesche Jäger hat sich für ihr aktuelles
Projekt in ganz Deutschland auf die Suche nach den “Neuen Vätern”
gemacht. Als Scheidungskind wollte sie erfahren, wie sich heutige
Väter um ihre Kinder kümmern. “Ich habe eine sehr große Bandbreite
angetroffen. Väter sind eine Gruppe, die momentan sehr stark im
Wandel steht. Aber in der emotionalen Bindung zu ihren Kindern hat
sich in den letzten Jahren bereits sehr viel getan.”

Freitag, 20. Dezember 2013 (Woche 51)/19.11.2013

Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!

18.15 RP: MENSCH LEUTE

Die Weihnachts-Werker

Samstag, 21. Dezember 2013 (Woche 52)/19.11.2013

Geänderten Titel für BW und RP beachten!

16.45 BW+RP: Gagstätters Weihnachtsexpress

Sonntag, 22. Dezember 2013 (Woche 52)/19.11.2013

Geänderten Titel beachten!

09.30 Gagstätters Weihnachtsexpress (WH von SA)

Sonntag, 22. Dezember 2013 (Woche 52)/19.11.2013

19.15 Die Fallers – Die SWR Schwarzwaldserie Deutschland 2013
Mondholz Autor: Ute Heers Mit Wolfgang Hepp, Ursula Cantieni, Peter
Schell u.a.

Es hat Bea ja schon einiges an Überredungskunst gekostet, Karl
dazu zu bringen, über Weihnachten mit ihr zu Jenny nach Colorado zu
fliegen. Dass aber ausgerechnet auch Johanna und Hermann Weihnachten
nicht wie gewohnt zu Hause feiern werden, lässt Karl mit seiner
Entscheidung sehr hadern. Schließlich hatte er, was die Arbeit auf
dem Hof betrifft, mit der Hilfe seiner Mutter gerechnet. Allerdings
sieht es nun so aus, als würde Karl seinen Hof erneut seinem Neffen
überlassen müssen. Na – frohe Weihnachten!

Als wäre die Hektik auf dem Fallerhof durch die diversen
Urlaubsvorbereitungen nicht schon groß genug, schneit auch noch eine
aufgeregte Lioba herein. Die Kräuterfrau braucht Mondholz für ihr
Haus. Und obwohl Karl ihr unmissverständlich erklärt, keine Zeit für
sie zu haben, lässt Lioba nicht locker. Ihr Anliegen lässt zeitlich
nämlich keinerlei Spielraum – Karl muss für sie einen Baum fällen.
Urlaub hin oder her – er muss!

Ganz offensichtlich hat Leni vergessen, mit Eva über den Termin
des diesjährigen Weihnachtsbazars zu sprechen. Als sie nämlich mit
dem Aufbau beginnen will, muss sie feststellen, dass der Nebenraum
des Löwen renoviert wird! Wenn der Bazar jetzt nicht ins Wasser
fallen soll, muss Leni improvisieren. Ausgerechnet jetzt, da sie
ihrer Freundin Johanna beweisen wollte, dass man sich auf eine Leni
Riedlinger verlassen kann.

SWR Pressekontakt: Johanna Leinemann, Tel 07221/929-22285,
johanna.leinemann@swr.de

veröffentlicht von am 19. Nov 2013. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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