Sting: „Wir müssen optimistisch sein, um Dinge zu ändern“ (FOTO)





Im SWR3 Interview mit Matthias Kugler sprach Sting, der sich seit
vielen Jahren politisch engagiert, über seine Philosophie mit den
Herausforderungen der heutigen Zeit umzugehen: „Optimismus ist eine
wichtige Strategie im Leben, auch wenn es schwierig ist, sie zu
pflegen bei dem, was gerade in der Welt passiert. Wir sehen gerade
sehr existenzielle Krisen, den Klimawandel zum Beispiel. Aber wir
müssen optimistisch bleiben, um Dinge zu ändern. Es bringt nichts,
pessimistisch zu sein. Damit wirst du nur versagen. Ich denke, wir
sollten optimistisch bleiben. Wir können diese Probleme bewältigen,
wenn wir sie jetzt angehen. Wir können es nicht auf morgen
verschieben.“ „Ein aufgenommener Song ist kein heiliges Relikt“ Am
24. Mai erscheint das Best-of-Album „My Songs“ des britischen
Künstlers für welches er seine größten Hits überarbeitet und neu
aufgenommen hat. Im SWR3 Interview sprach er auch über seine
Motivation: „Ich glaube nicht, dass ein aufgenommener Song ein
heiliges Relikt ist. Es ist kein Museumsstück. Ein Song ist ein
lebender, atmender Organismus und der braucht von Zeit zu Zeit mal
frische Luft.“ Auf die Frage, wie er seine Musik für das Album
ausgewählt habe, sagte Sting: „Bei dem ganzen Projekt ging es
eigentlich darum, Spaß zu haben. Ich hab beschlossen, die alten Songs
nochmal genau anzugucken, wie sie aufgenommen wurden. Und vielleicht
konnte ich sie ein bisschen anders machen. Weil ich heute natürlich
ein anderer Sänger bin, eine andere Stimme habe – im Vergleich dazu,
als ich jünger war. Nicht besser, aber anders.“ „Songs klingen nach
jetzt“ Auf dem Album, für das sich der Künstler durch seine eigene
Musikgeschichte begab, finden sich unter anderem Erfolgsstücke wie
Fields Of Gold, Brand New Day, Roxanne und Englishman In New York.
Sting bezeichnet dieses Album als eine Zusammenfassung seines Lebens:
„Es war eigentlich sehr einfach, das zu machen. Die Songs
funktionieren immer noch. Sie klingen nicht, als wären sie 20, 30
Jahre alt. Sie klingen nach jetzt. Das macht mich glücklich.“ „Meine
Vorstellungskraft ist die einzige Grenze“ Sting erklärt auch, welchen
Stellenwert Freiheit für ihn hat: „Freiheit ist ein schwieriges
Konzept. Freiheit ist für manche Leute wahrscheinlich die Hölle. Und
manchen Menschen bedeutet sie alles. Ich persönlich mag es, mich
künstlerisch frei zu fühlen. Wo die einzige Grenze meine
Vorstellungskraft ist. Das ist die wichtigste Freiheit, die ich habe
– zu tun, was immer mich fasziniert. Ich werde von meiner Neugier
getrieben, von meiner Leidenschaft. Ich werde geleitet von meinem
Bedürfnis nach Neuem, nach Überraschung, Aufregung. Das hilft einem
als Künstler.“ Stings Rückkehr nach Baden-Baden Der Sänger, der mit
bürgerlichem Namen Gordon Matthew Thomas Sumner heißt und gerade zum
siebten Mal Großvater geworden ist, hat vor zehn Jahren das letzte
Mal in Baden-Baden gespielt. 2011 trat seine Tochter Eliot beim „SWR3
New Pop Festival“ mit ihrer Band I blame Coco auf.

Zitate frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle SWR3.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links
unter http://swr.li/swr3interviewsting, www.swr3.de und
www.swr3.de/presse, Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt: Corinna Scheer, Tel. 07221 929 22986,
corinna.scheer@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 24. Mai 2019. gespeichert unter Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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