Startschuss für die norddeutsche Nachwuchsförderung „Nordlichter“: Deutschjüdische Komödie geht als erstes Projekt in den Dreh





Simon Grünberg (12) soll seine Vorhaut opfern –
und so das Bündnis mit Gott eingehen. Doch statt den Wünschen seines
religiösen Vaters Frank zu folgen, verliebt sich Simon Hals über Kopf
in die neue Rabbinerin … Am 24. März beginnen die Dreharbeiten für
eine rasante Komödie über Beschneidungsängste und die Wirren eines
12-Jährigen im Rausch der Pubertäts-Hormone. „Simon sagt auf
Wiedersehen zu seiner Vorhaut“ ist angesiedelt in der jüdischen
Gemeinde von Hamburg, gedreht wird bis zum 29. April in Hamburg und
Geesthacht. Die Hauptrollen spielen Maximilian Ehrenreich (Simon),
Florian Stetter (Frank), Lavinia Wilson (Hannah) und Catherine De
Léan (Rebecca).

„Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut“ ist der erste Film,
der im Rahmen der „Nordlichter“ entsteht – das neue Förderprogramm
für Nachwuchsfilmer haben der NDR, die Filmförderung Hamburg
Schleswig-Holstein (FFHSH) und die nordmedia – Film- und
Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen im Herbst 2013 gemeinsam ins
Leben gerufen. Gefördert werden Talente aus der Region, die moderne
und eigenwillige norddeutsche Genre-Geschichten erzählen. In den
ersten beiden Jahren werden Komödien unterstützt. Danach sollen
jährlich jeweils andere Genres gefördert werden.

Christian Granderath, beim NDR Leiter der Abteilung Film, Familie
und Serie: „Unsere Nachwuchsförderung fördert ganz gezielt das
genre-orientierte Erzählen – und Nordlichter gehören mit zum
Schönsten, was der Himmel zu bieten hat. Wir freuen uns daher sehr,
dass wir nun mit vier norddeutschen Komödien von norddeutschen
Talenten hoffentlich nicht nur den norddeutschen Filmhimmel zum
Glühen bringen werden.“

Eva Hubert, Geschäftsführerin der FFHSH: „Wir freuen uns, dass mit
–Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut– nun das erste
–Nordlichter—Projekt gedreht wird. Es ist wichtig, junge Filmemacher
finanziell in die Lage zu versetzen, schnell und unbürokratisch ihre
Projekte zu realisieren und frische Geschichten zu erzählen.“

Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia: „Das erste
–Nordlichter—Nachwuchsprojekt geht in die Produktion! Wir freuen uns
auf humorvolle Komödien aus Norddeutschland und einen Sommer voller
Dreharbeiten in Niedersachsen, Bremen und Hamburg.“

Die Hamburger Regisseurin Viviane Andereggen und Autor Georg
Lippert – er wohnt in Bremen – haben im Januar ihr Studium an der
Hamburg Media School (HMS) abgeschlossen und starten jetzt mit ihrem
ersten Langfilmprojekt für die norddeutsche Nachwuchsreihe
„Nordlichter“. Viviane Andereggen, in Ungarn und der Schweiz
aufgewachsen, hat ihren HMS-Abschlussfilm „Schuld um Schuld“ mit
Christian Redl und Edin Hasanovic in den Hauptrollen auf dem
Max-Ophüls-Festival uraufgeführt. Das Drehbuch wurde ebenfalls von
Georg Lippert geschrieben. Die beiden von ihm verfassten Kurzfilme
„Wo wir sind“ und „Sadakat/Fidelity“ wurden jeweils mit dem
Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. „Wo wir sind“ stand auf der Shortlist
für den Studenten-Oscar.

Produziert wird das „Nordlicht“ von Lars Büchel und Bernd T.
Hoefflin von der element e Filmproduktions GmbH. Die Kamera übernimmt
Judith Kaufmann. Die Redaktion hat Sabine Holtgreve. Zum Inhalt:
Simon Grünberg (12) hat kein leichtes Leben. Seine Eltern haben sich
gerade erst getrennt, er wohnt abwechselnd bei seinem gläubigen Vater
Frank und seiner sehr weltlich orientierten Mutter Rebecca. Während
Rebecca erotische Romane verfasst und auf Lesereise geht, liegt Simon
immer häufiger mit seinem Vater Frank im Clinch. Der versucht, sein
Leben in den Griff zu kriegen, indem er versucht, alle Regeln des
jüdischen Glaubens in seinem Alltag zu praktizieren. Deshalb soll
sein Sohn auch unbedingt vor der Bar Mitzwa-Feier noch beschnitten
werden. Für Simon ist dieser Eingriff undenkbar. Als er sich in die
neue Rabbinerin Rebecca verliebt, beschließt er, sie mit Hilfe seiner
beiden Freunde Clemens und Ben zu erobern. Ausgerechnet sein Vater
scheint sein ärgster Konkurrent zu sein. Doch bereits die Thora
lehrt: „Für das Weib der ersten Liebe gibt es kein Ersatz“. Simon
beginnt zu kämpfen.

Neben den oben Genannten spielen u. a. Yuri Völsch (Ben), Anna
Stieblich, Thomas Loibl, Adriana Altaras, Tesha Moon Krieg und Gustav
Peter Wöhler. Als Geistlicher steht Walter Rothschild vor der Kamera,
Landesrabbiner für Schleswig-Holstein.

Das NDR Fernsehen wird „Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner
Vorhaut“ im Rahmen der Nachwuchsreihe „Nordlichter“ voraussichtlich
im Winter 2015 zeigen.

Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Iris Bents
Tel.: 040/4156-2304

http://www.ndr.de
https://twitter.com/ndr

veröffentlicht von am 24. Mrz 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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