Sotschi im Doppel-Blick: ZDF und ARD präsentierten Olympia-Programm in München





ARD und ZDF berichten im kommenden Februar im noch
engeren Schulterschluss von den Olympischen Winterspielen in Sotschi.
Mit 240 Live-Stunden in den zwei Hauptprogrammen und vier parallelen
Live-Streams präsentieren die beiden öffentlich-rechtlichen Sender
Wintersport umfassend wie nie zuvor – und das mit kompakteren Teams
und noch intensiverer, kostensparender Zusammenarbeit bei
Organisation und Logistik. Sichtbar wird das am gemeinsam genutzten
Glasstudio im Olympischen Park und dem Verzicht auf ein zusätzliches
Studio im International Broadcast Center.

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz knapp zwei Monate vor der
Olympia-Eröffnungsfeier sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey im
Coubertin Club an der Olympiahalle in München: „Diese Winterspiele
stellen für die Berichterstattung eine doppelte Herausforderung dar:
Einerseits stehen die sportlichen Wettkämpfe im Mittelpunkt, die den
Zuschauern vor allem Freude bereiten sollen. Andererseits ist auch
der genaue Blick auf Putins Spiele und die Lage in Russland
gefordert.“ ARD-Programmdirektor Volker Herres betonte, dass die
Berichterstatter rund um die Olympischen Spiele mikroskopisch genau
hinschauen werden, zugleich aber die Faszination Wintersport
vermitteln würden: „Wir werden auch die Kehrseiten der olympischen
Medaillen präsentieren: Die Missachtung der Rechte von Minderheiten,
Umweltskandale, Kostenexplosion und Gigantismus.“

Doch Berichterstattungs-Anlass bleibt zuvörderst das Erlebnis
„Olympischer Wintersport live“. Nach den stark nachgefragten
Live-Streams bei den Olympischen Sommerspielen in London werden nun
erstmals auch die parallel ausgetragenen Wintersportarten in vier
Live-Streams angeboten. Dieter Gruschwitz, Olympia-Teamchef des
federführenden ZDF, sagt: „Die Live-Streams kommentieren an den
ARD-Sendetagen die ZDF-Reporter und an den ZDF-Tagen die ARD-Kollegen
– ein Beleg, dass auch im redaktionellen Bereich im Team gearbeitet
wird.“ Werner Rabe, Teamchef des ARD-Olympiateams, betonte, dass aus
Sotschi die Trimedialität im Ersten, auf den ARD-Hörfunkwellen und
online besonders zum Tragen käme: „Aufgrund der dreistündigen
Zeitverschiebung zu Sotschi werden neben dem linearen Programm auch
Hörfunk und Online einen großen Zuspruch haben – entsprechend werden
wir diesmal unsere Synergien noch ertragreicher nutzen.“

Wie sich das ganz konkret in den Programmplanungen auswirkt,
erläuterten die beiden Olympia-Programmchefs der Sender – für das ZDF
Anke Scholten und für die ARD Christoph Netzel. Die Infos dazu finden
sich in der gemeinsamen Pressemappe von ARD und ZDF.

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121

veröffentlicht von am 10. Dez 2013. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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