SinnLeffers startet Deutschlands erstes Online-Museum





„Nach unseren Recherchen ist ‚Heimat Leipzig’ das erste echte Online-Museum in Deutschland, das von den Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt mit aufgebaut wird,“ so SinnLeffers-Geschäftsleiter Simon Grünewald. Das von der hannoverschen Kommunikationsagentur Pilot:Projekt realisierte Projekt, das ab sofort unter www.heimat-leipzig.de im Internet zu erreichen ist, zielt darauf ab, die Leipziger zur Beschäftigung mit ihrer Stadt anzuregen. Schon nach wenigen Wochen scheint dies gelungen. „Täglich besuchen uns Leipziger, um uns alte Fotos, Filme und Tondokumente zur Verfügung zu stellen“, freut sich Grünewald darüber, dass anfängliche Skepsis einer breiten Zustimmung und Begeisterung für das Projekt gewichen ist. Es wurden bereits mehrere hundert Fotos und Texte, aber auch Videofilme und Tondokumente abgegeben, die jetzt schrittweise online gestellt werden.

Interessierte finden unter www.heimat-leipzig.de neben den Exponaten alle Informationen rund um das Projekt. Sie erfahren dort auch, wie man mitmachen kann. Denn die Exponate, die schon eingereicht worden sind, sollen nur der Anfang sein.

Fußballraritäten im Webmuseum
Auch Vereine machen mit. So werden Besucher demnächst Exponate aus 100 Jahren FC Lok Leipzig bestaunen können, darunter seltene Fotos der legendären Meistermannschaft von 1913.

Lebensgeschichten aus Leipzig
Neben dem Sport gibt es eine Reihe weiterer Rubriken. So wird die vielfältige Lebensgeschichte einer starken Leipziger Frau von der Kaiserzeit bis in die letzten Jahre der DDR geschildert und durch fotografische Raritäten illustriert. Eine andere Leipzigerin erinnert sich an die verheerende Bombennacht des 4. Dezember 1943.
Die interessantesten Ausstellungsstücke werden regelmäßig in der Reihe „Exponat der Woche“ ausführlich präsentiert. Ein wissenschaftlicher Beirat unter der Leitung von Dr. Cathrin Friedrich ordnet die Erinnerungsstücke historisch ein und versieht sie mit erläuternden Texten. Wer sich eingehender über Leipzigs Geschichte informieren möchte, kann sich in die Online-Chronologie vertiefen, die Leipzigs Entwicklung zwischen 1900 und 2008 dokumentiert.

Galerie der Museumsstifter
Eine Rubrik liegt Simon Grünewald ganz besonders am Herzen: die Galerie der Museumsstifter. „Wir sind allen Bürgern, die mitmachen und uns ihre Exponate ausleihen, zu besonderem Dank verpflichtet“, so Grünewald. „Ohne sie gäbe es das Projekt gar nicht“, fügt er hinzu. Weil dies so ist, werden sämtliche Stifter gewürdigt.

veröffentlicht von am 6. Aug 2008. gespeichert unter Museen, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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