Schwäbische Zeitung: Zum Rücktritt von Müller-Wohlfahrt: Der Mull hat seine Schuldigkeit getan





Ein 1:3 in Porto – und der FC Bayern befindet
sich quasi in Selbstauflösung. Offenbar wurde dem weltweit
anerkannten Klubarzt die Schuld für die Pleite in die Schuhe
geschoben, obwohl die Fehler von kerngesunden Nationalspielern wie
Dante, Alonso und Boateng gemacht wurden. Musste der „Mull“ gehen,
weil er die Weltstars nicht fitspritzen wollte und will? Das bleibt
Spekulation. Fakt ist, dass der Klub keine gute Figur abgegeben hat.
Krisenmanagement? Fehlanzeige. Vermittlungsversuche? Fehlanzeige. Man
fragt sich, wie die Sache ausgegangen wäre, wenn Uli Hoeneß mit in
Portugal gewesen wäre.

Dass sich die Bayern – warum auch immer – nach fast 40 Jahren vom
verdienten, 72-jährigen Doc trennen, wäre ja in Ordnung. Den „Mull“
aber wegen des Erfolgshungers eines – zugegebenermaßen grandiosen –
Trainers einfach ziehen zu lassen, wirft ein schlechtes Licht auf die
viel gerühmte Bayern-Familie. Dem Kassenpatienten bleibt da nur
Verwunderung.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

veröffentlicht von am 17. Apr 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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