Schülerzeitungswettbewerb der Länder: Das sind die besten Schülerzeitungen Deutschlands 2014





Die Gewinner des Schülerzeitungswettbewerbs der
Länder stehen fest: Eine Fachjury aus Journalisten, Schülern,
Vertretern der Länder sowie der Sonderpreisstifter hat heute in
München die besten Schülerzeitungen Deutschlands gekürt.

Sie heißen Volltreffer, Knuutsch oder Notenfrei – und haben alle
eines gemeinsam: Sie gehören zu den besten Schülerzeitungen
Deutschlands. Aus insgesamt 1900 Einsendungen hat eine Fachjury die
besten 18 Zeitungen in sechs Schulkategorien (Grundschule,
Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule, Berufsschule)
ausgewählt. Zudem wurden Förderpreise für Zeitungen mit besonderem
Entwicklungspotenzial sowie sieben Sonderpreise für themenspezifische
Beiträge und bestimmte journalistische Stilformen vergeben. Die
Gewinner wurden heute im Bayerischen Staatsministerium für Bildung
und Kultus, Wissenschaft und Kunst in München bekannt gegeben. Sie
dürfen sich über Geldpreise sowie eine Reise nach Berlin freuen.

Bundesratspräsident Stephan Weil (Ministerpräsident des Landes
Niedersachsen) wird die jungen Redakteure am 30. Juni bei einer
feierlichen Preisverleihung im Bundesrat in Berlin auszeichnen. Im
Anschluss findet am 1. Juli ein großer Schülerzeitungs-Kongress
statt, bei dem sich die Gewinner in zahlreichen Workshops fortbilden
und vernetzen können.

„Die Professionalität der Schülerzeitungen ist beeindruckend“,
sagt die freie Journalistin Jessica Schober, die sich bei der
Jurysitzung ein Bild von den Nominierungen machte. Junge
Journalisten, bayerische Schüler, Vertreter der Jugendpresse
Deutschland, der 16 Länder der Bundesrepublik und der Förderer sowie
Berufsjournalisten – unter anderem Dr. Stephan Kabosch (Leiter der
Online-Redaktion der Abendzeitung), Birgit Kruse (Ressortleiterin
München – Region – Bayern bei süddeutsche.de) und Marie-Luise
Lewicki (Chefredakteurin von ELTERN) – wälzten in München zwei Tage
lang Hunderte von Seiten.

Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von der Kreativität der
jungen Medienmacher, der großen Bandbreite der Themen und der hohen
Qualität der Schülerzeitungen. „Besonders beeindruckt hat mich das
Engagement der jungen Redakteure, aber auch die Darstellung des
schulischen Lebens in den Zeitungen“, sagt Klaus-Dieter Pohl,
Landesbeauftragter für Schülerwettbewerbe im Ministerium für Bildung,
Jugend und Sport Brandenburg. „Die jungen Redakteure greifen
gesellschaftliche Debatten auf und schrecken nicht davor zurück, auch
über Tabuthemen zu berichten“, sagt Susanne Martensen, die für das
Medienhaus Gruner + Jahr, den Hauptförderer des Wettbewerbs, in der
Kategorie „WortWechsel“ das beste Interview auszeichnete. In die
Bewertung der Jury flossen sowohl die Kriterien Schülerbezogenheit
und altersgerechte Darstellung, wie auch Originalität, Schreibstil
und Layout mit ein.

Regionale Wettbewerbe auf Landesebene waren der Jurysitzung
vorausgegangen. Jedes Bundesland nominierte Zeitungen für den
Bundeswettbewerb. Zudem konnten sich Schülerredaktionen selbst für
Sonderpreise bewerben. Georg Eisenreich, Staatssekretär im
Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft
und Kunst, betonte: „Die Nachwuchsredakteure haben großen Einsatz
gezeigt und beeindruckende Ergebnisse erzielt. Darauf können sie
stolz sein. Von den Erfahrungen werden sie auch auf ihrem weiteren
Werdegang profitieren: In einer Schülerzeitungsredaktion lernen die
jungen Menschen in besonderer Weise, einen eigenen Standpunkt zu
entwickeln und diesen zu vertreten, aber auch sich mit anderen
Standpunkten auseinanderzusetzen und diese zu akzeptieren. Hier
lernen Schüler Demokratie.“

Seit 2004 findet der Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter
dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ jedes Jahr statt. Ziel ist es, das
Engagement von Schülern außerhalb des Unterrichts zu honorieren.
Demokratische Strukturen an Schulen sollen gestärkt und das Erlernen
journalistischer Arbeitsmethoden gefördert werden.

Der Wettbewerb wird von der Jugendpresse Deutschland und den
Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und steht unter
der Schirmherrschaft von Bundesratspräsident Stephan Weil. Der
Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Die
Projektleitung seitens der Länder liegt beim Freistaat Bayern. Das
Medienhaus Gruner + Jahr unterstützt den Wettbewerb als
Hauptförderer.

Die acht Sonderpreise werden durch die Stifter Gruner + Jahr, AOK
– Die Gesundheitskasse, Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Deutsche
Gesetzliche Unfallversicherung und die Vertretung der Europäischen
Kommission in Deutschland, sowie in diesem Jahr erstmals von der
Werner Bonhoff Stiftung und Education First vergeben.

Die Hauptpreise im Überblick:
Je Schulart gibt es für den 1. Platz 1000 Euro, für den 2. Platz 500
Euro und den 3. Platz 250 Euro.

Grundschulen:
1. Platz: Waldschlösschen Post (Grundschule Am Waldschlösschen) aus
Bielefeld
2. Platz: Tönchen (GGS Tonstraße) aus Duisburg
3. Platz: Mümmelexpress (Grundschule Mümmelmannsberg) aus Hamburg
Förderpreis: Karlchen (Karlsgarten-Grundschule) aus Berlin

Hauptschulen:
1. Platz: Respekt! (Nenndorfer Schulen) aus Nenndorf
2. Platz: Volltreffer (Albert-Einstein-Mittelschule) aus Augsburg
3. Platz: V.I.N. (MS Auerbach) aus Auerbach
Förderpreis: Durchblick (Hauptschule Am Bielenberg) aus Höxter

Realschulen:
1. Platz: Notenfrei (Karl Kisters Realschule) aus Kleve
2. Platz: Maulwurf (Geschwister-Scholl-Realschule) aus Winnenden
3. Platz: egon (Staatliche Realschule) aus Hilpoltstein
Förderpreis: OHSfresh (Otto-Hahn-Schule) aus Hamburg

Gymnasium:
1. Platz: Tempus (Carl-Benz-Gymnasium) aus Ladenburg
2. Platz: Konkret (Gymnasium Beilngries) aus Beilngries
3. Platz: Mittelpunkt (Gesamtschule Hardt) aus Mönchengladbach
Förderpreis: Reality (Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium) aus
Wolmirstedt

Förderschulen:
1. Platz: Das Rhododendronblatt (Werkstufe an der Berufsschule für
den Einzelhandel Horn) aus Bremen
2. Platz: Bachgeflüster (Förderzentrum Schonungen) aus Schonungen
3. Platz: Kassiopeia (Michael-Ende-Schule) aus Küdenscheid
Förderpreis: Sonnenklar (Ludwig Reinhard-Schule) aus Kaufbeuren

Berufsschulen:
1. Platz: eigenleben (Klara-Oppenheimer Schule) aus Würzburg
2. Platz: Carpe Diem (Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule) aus
Kirchheim
3. Platz: Utopia (Europaschule Schulzentrum Utbremen) aus Bremen
Förderpreis: BBS Times (BBS am Schölerberg) aus Osnabrück

Die Sonderpreise im Überblick:

-„WortWechsel“ (bestes Interview) des Medienhauses Gruner + Jahr:
MORON (Carl-von-Ossitzky-Gymnasium) aus Berlin

– „Fallen gelassen – oder gelassen fallen? Leben mit
gesundheitlichen Einschränkungen“ der AOK – Die
Gesundheitskasse: Knuutsch (Werner-von-Siemens-Schule) aus
Schwerin

– „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Der
Moabiter (Gymnasium Tiergarten) aus Berlin (1. Platz); ThomTimes
(Thomasschule zu Leipzig) aus Leipzig (2. Platz); Kogel Street
News (Ganztageshauptschule Kogelshäuserstraße) aus Stolberg (3.
Platz)

– „Crossmedial denken – digital publizieren“ des Bundesverbands
Deutscher Zeitungsverleger (BDZV): Volltreffer
(Albert-Einstein-Mittelschule) aus Augsburg

– „Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der
Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV):
alfterer Superzeitung (Vorgebirgsschule) aus Alfter; sowie
Blickkontakt (von Müller Gymnasium) aus Regensburg

– „Europa hier bei mir“ der Vertretung der Europäischen Kommission
in Deutschland: s´Viechtacher Woidschratzl (Staatliche
Realschule Viechtach) aus Viechtach

– „Nach der Tat – Mobbing und Gewalt an Schulen“ der
Werner-Bonhoff-Stiftung: Schwamm drüber (Schule am Hexbachtal)
aus Mülheim an der Ruhr

– „Wege ins Ausland“ von Education First (EF): wird noch
ausgezeichnet

Selbstverständlich stehen wir Ihnen mit weiteren Informationen,
Gesprächspartnern und Bildmaterial zur Verfügung. Sollten Sie Kontakt
zu einer Redaktion oder Schule wünschen, stellen wir diesen gerne
her. Weitere Informationen und honorarfrei nutzbares Bildmaterial im
Rahmen der Berichterstattung finden Sie zudem auf
www.schuelerzeitung.de/pressebilder.

JUGENDPRESSE DEUTSCHLAND BUNDESVERBAND JUNGER MEDIENMACHER

Die Jugendpresse Deutschland ist die Organisation von mehr als
15.000 jungen Medienmachern in Deutschland – vom
Schülerzeitungsmacher bis zum Volontär. Die Jugendpresse und ihre
Landesverbände bieten jedes Jahr mehr als 500 Seminare, Workshops,
Kongresse und Events an. Damit unterstützen wir medienbegeisterte
junge Menschen bei ihrer Arbeit, bilden Netzwerke und ermöglichen
Austausch. – www.jugendpresse.de

Pressekontakt:
Dominik Mai (Projektleitung Schülerzeitungswettbewerb der Länder)
0160 / 98 60 30 30, d.mai@jugendpresse.de
Jugendpresse Deutschland e.V., Bundesverband junger Medienmacher,
Alt-Moabit 89,10559 Berlin

veröffentlicht von am 7. Feb 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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