Risiken durch VolksMusical Ramsee?





“Unser Auftritt war kaum bekannt, schon hingen die Plakate“ zeigte sich Dr. Alfred Böswald, Chef der Ramseer Musikanten, lt. Starnberger Merkur wenig erfreut, dass der im November 2009 von dieser Blaskapelle über ein Panoptikum höchst erfolgreich wieder belebte Stoff um den seit dem 19. Jahrhundert bereits verschwundenen Ortes zwischen Wartaweil und Erling sowie der sich um ihn rankenden Geschichten in Form eines VolksMusical nun ab Juli 2010 anderweitig zur Aufführung gelangen soll.

Mit dem Begriff VolksMusical verbinden jedoch Beteiligte und Geschädigte aus Bad Hindelang bzgl. der dortigen Produktion “Hurlahutsch“ weit gravierendere Vorwürfe gegenüber der selben Produktionsgesellschaft aus Andechs.

“Unter dem Vorwand eines fingierten Sponsorenvertrages hat mich Susanne Maria Müller-Risch um meine Rechte betrogen und 120 Mitwirkende im Regen stehen lassen“ beklagt die für Idee, Buch und Regie verantwortliche Cornelia Beßler – eine nicht nur regionale Größe der Kulturlandschaft.

Der ehemalige Bürgermeister der Marktgemeinde – Rechtsanwalt Roman Haug – führt aus, dass ihm als wesentliche Entscheidungsgrundlage versichert worden war, dass der Vater der Komponistin und Produzentin, der einschlägig vorbestrafte Hans-Georg Jakob Müller-Risch, mit der Sache rein gar Nichts zu tun habe und sie – die Tochter – es auch nicht zulassen werde, dass ihr Vater auf das Stück und dessen Produktion einen, wie auch immer gearteten Einfluss nehmen könne.
Zur Überraschung Aller agierte er jedoch dann mit einer Generalvollmacht seiner Tochter und der grandiose Publikumserfolg endete im finanziellen Desaster.

Dazu legt Thomas Niehörster vom örtlichen Ursus Verlag noch nach, indem er Susanne Maria Müller-Risch als “absolut nicht vertrauenswürdig“ einstuft, da sie bsw. ihren Part eines von ihr selbst angeregten Kompensationsgeschäftes bzgl. einer Sonderausgabe “Hurlahutsch“ der “Hindelanger Hefte“ ebenso wenig ein-, als sich an die ihm zudem zugesagten Exklusivrechte bzgl. der Veranstaltungs-Fotos gebunden hielt.

Daran ändert für Betroffenen/Geschädigte auch Nichts, dass geschickt die “Roland Berger Stiftung“ über eine Probenzusammenarbeit 2009 bei der “Ferienakademie am Ammersee“ für das Musical “Der Zauberer von Oz“ mit Focus auf Premiere ebenfalls im Juli 2010 im “Bayerischen Staatstheater am Gärtnerplatz“ zur Reputationsförderung eingebunden wird.

Vor allem die, in der IG (Interessengemeinschaft) Geschädigter Müller-Risch u. A. Zusammengeschlossenen – derzeit bundesweit 35 Unternehmen/UnternehmerInnen mit aktuell überblickbaren Schäden von über 100 Mio. sowie einer Vielzahl vernichteter bzw. verhinderter Arbeitsplätze – sind davon auch nicht nur im Geringsten beeindruckt oder überrascht.

Sie kommen vielmehr zum einhelligen Fazit, dass “The Music Woman“ einfach lange genug ihrem Vater bei seinen kriminellen Machenschaften über die Schulter gesehen und eben auch selbst eine eigene dubiose Karriere gestartet hat, welche über die von ihr und ihrer Mutter vielfach erlebten Empfehlungsanbahnungen für die Tätigkeiten des Vaters/ Ehemannes deutlich hinausgeht und sich in Zitaten wie den folgenden widerspiegelt.

So zeigt sich die Unternehmerfamilie Haas bass erstaunt, dass auf einem der aktuellen Anzeigensujets für Ramsee von einem Mysterium aus Heimat, Natur, Musik und Menschlichkeit die Rede ist, “wobei doch gerade die Menschlichkeit seitens Susanne Maria Müller-Risch ein Fremdwort ist“.
Hans-Georg Jakob – eigentlich als Berater engagiert – führte die Unternehmensgruppe über faktisch an sich gerissene Geschäftsführung in die Insolvenzen und brachte die Familie dadurch um deren Existenz.
Dennoch bestritt Tochter Susanne Maria den Erhalt eines, von ihrem Vater eigenmächtig und widerrechtlich aus der angeschlagenen haas Fördertechnik GmbH, Jahnsbach, entnommenen Darlehens von DM 30.000.- mit welchem sie im Vergleichswege nachweislich Schulden von DM 286.947.75 bei der Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG ablöste.
Ein dahingehendes Zusammenwirken von Vater und Tochter Müller-Risch wertete die Insolvenzverwalterin, Rechtsanwältin Carina Kunz, Chemnitz, als “ungerechtfertigte Bereicherung“.

Reginald Rüling, der aus den dubiosen Abläufen um die PlayCastle Tirol AG existentielle Vermögensverluste hinnehmen musste, sieht alleine schon aufgrund eines Gerichtsverfahrens und der dabei getätigten Aussagen von Vater Müller-Risch als bewiesen, “wie dieser mit seiner Tochter „zusammenspielte“ und über Jahre in erheblichem Umfange Gaunereien der ganzen Familie, also inkl. Ehefrau und Mutter Elisabeth erfolgten´“, da zumindest davon auszugehen ist, dass sie im Geschäftsverkehr nicht nur unterschrieben, sondern zuvor auch gelesen hatten und so wussten, was geschieht.
Nachdem schon 1997, also noch in der Zeit als Freigänger zum Ende von 4 ½ Jahren Haft wegen Millionenbetrügereien erste Straftaten von Hans-Georg Jakob Müller-Risch erfolgten, kommt er zum Schluss, “dass dieser angesichts seiner aktuellen Inhaftierung tunlichst nicht früher wieder am alten Wirken sein sollte, als das gegenwärtige Urteil es zulässt und wenn möglich er für eben die Zeit hinter Gittern bleibt, welche nicht nur sein derzeitiges Urteil sondern eine Gesamtstrafenbildung erfordert sowie Frau und Tochter auch noch erhalten, was Mitmachen und Duldung gebührt, da das saubere Gespann Mutter-Tochter als Geschäftsführerinnen und/oder per ppa in den Geschäften des Vaters eingespannt waren und die Tochter als Buchhalterin viele Geschäfte des Vater “geführt“ und dabei die Betrügereien nicht nur ermöglicht, sondern in besonders schwerwiegendem Falle gedeckt hat, wobei ihre Fachkenntnis als Steuergehilfin in Buchhaltung und Steuerrecht vor Gericht schwer wiegen“.

Dipl. Ing. (FH), Dipl. Wirt.-Ing. (FH) Ferdinand Bera verweist darauf, dass das Zusammenwirken von Vater und Tochter auch im privaten Bereich zu negativen Folgen führt.
“Beim Hausbau in Andechs waren beide eigenständige Auftraggeber, wobei der Vater als der allein Agierende auch für den Part seiner Tochter auftrat und in der Konsequenz die Bera.Energiesysteme um zwei Lüftungsgeräte betrog.“
Rund einem Dutzend Handwerker und Lieferanten erging es ausweislich diverser Strafanzeigen ähnlich!

Welche dunklen Wolken also ziehen mit dem VolksMusical Ramsee am Amersee auf und welche Risiken kommen auf nah wie entfernt Beteiligte wirklich zu?

Dabei nützt es wohl kaum, wenn Verantwortliche, wie bsw. die der Gemeinde Herrsching sich nur in klassischer “Vogel-Strauß-Politik“ ergehen, oder sich Susanne Maria Müller-Risch hinter noch zwar bestehenden, von ihr aber wissentlich absolut falsch ausgelegten Urteilen zu untersagten Meinungsäußerungen über sie versteckt.

Foto: © ursus verlag, Bad Hindelang

veröffentlicht von am 14. Jun 2010. gespeichert unter Klassische Musik, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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