Rheinische Post: Wespenstiche: Arztpraxen sind voll mit Patienten





Die Arztpraxen sind derzeit voll mit Patienten,
die von Wespen gestochen worden sind. „Viele Hausärzte berichten uns,
dass momentan verstärkt Patienten mit Wespenstichen in die Praxen
kommen“, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen
Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Düsseldorfer „Rheinischen
Post“ (Donnerstag). Der stellvertretende Vorsitzende des
Hausärzteverbands Nordrhein, Oliver Funken, ergänzte: „Seit dem
Rekordsommer 2003 ist es nicht mehr so schlimm gewesen.“ Ralf Raßmann
ist Hausarzt in Düsseldorf. Er behandelt bis zu 20 Betroffene pro
Woche. „Jeden Tag kommen vier bis fünf Patienten wegen Wespenstichen
zu mir in die Praxis“, sagt Raßmann. „Das ist schon auffällig. Es hat
sich etwas verändert, denn auch die Reaktionen auf die Stiche sind
anders. So sind die sichtbaren Auswirkungen der Stiche auf der Haut
im Durchschnitt 20 mal 20 Zentimeter groß“, sagt Raßmann. Die
meisten Betroffenen gehen zu einem Hausarzt, wenn sie von einer Wespe
gestochen worden sind. Daher melden Krankenhäuser wie etwa die
Unikliniken in Düsseldorf und Köln keinen Anstieg der Fälle. Am
Bethanien Krankenhaus in Moers hat man diesen aber sehr wohl
festgestellt. „Es ist auffällig mehr geworden. Das gilt für Wespen-
und Insektenstiche allgemein“, sagt Georg Milkereit, Leiter der
Ambulanz.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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veröffentlicht von am 30. Aug 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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