rbb trauert um Rolf Haufs





Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) trauert um
den Lyriker Rolf Haufs. Der langjährige Literaturredakteur des
Senders Freies Berlin (SFB) starb nach Angaben der Akademie der
Künste am Freitag im Alter von 77 Jahren in Berlin. Zahlreiche
Auszeichnungen haben sein großes lyrisches Werk gewürdigt.

rbb-Kulturchef Stephan Abarbanell: „Rolf Haufs zählt zu den
wichtigsten deutschen Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Im SFB war er
zudem drei Jahrzehnte lang ein Literatur-Journalist, der
seinesgleichen suchte. Für die Hörerinnen und Hörer in Ostberlin war
seine Arbeit häufig die einzige Möglichkeit, sich über die
Westdeutsche Literatur und den Literaturbetrieb auf dem Laufenden zu
halten. Wir sind bestürzt und traurig.“

Von 1962 bis 1967 war Haufs Mitglied der „Gruppe 47“. Von 1970 bis
1996 gehörte er dem PEN-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland an.
Seit 1987 war er Mitglied der Akademie der Künste. Deren Sektion
Literatur leitete Haufs von 1997 bis 2009 stellvertretend. 2007
erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Justus Demmer
justus.demmer (at) rbb-online.de

veröffentlicht von am 26. Jul 2013. gespeichert unter Allgemein, Literatur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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