rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: Rückzug aus dem Netz nicht vermittelbar





In der aktuellen Diskussion um
öffentlich-rechtliche Angebote im Internet hat sich die Intendantin
des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Patricia Schlesinger, gegen
eine zu starke Einschränkung des Engagements von ARD und ZDF im Netz
ausgesprochen. “Die Menschen zahlen für die Angebote von ARD und ZDF,
daher müssen wir sie dort erreichen, wo sie diese Angebote suchen.
Das ist natürlich auch im Netz. Dort nicht oder nur mit Teilangeboten
präsent zu sein, wäre unserem Publikum schwer vermittelbar und
widerspräche der vom Bundesverfassungsgericht bestätigten
Entwicklungsgarantie”, sagte Schlesinger am Dienstagabend am Rande
des “14. Mitteldeutschen MedienDialog” der Friedrich-Ebert-Stiftung
in Leipzig. Dort diskutierten Politiker, Wissenschaftler und
Medienschaffende unter der Überschrift “Deutschland ohne Tagesschau?
Wozu brauchen wir öffentlich-rechtlichen Rundfunk?”.

Gleichzeitig sei eine Lösung notwendig, bei der die Interessen der
Verlage gewahrt blieben: “Dazu gehört, dass wir Video und Audio
weiter ausweiten. Text-Angebote sind aus unserer Sicht aber auch
künftig weiter nötig, nicht nur bei Breaking News, schnellen
Aktualisierungen oder Hintergrundinformationen”, sagte Schlesinger.

Pressekontakt:
rbb Presse & Information
justus.demmer (at) rbb-online.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 28. Feb 2018. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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