rbb-exklusiv: René Pollesch will nicht Dercon-Nachfolger werden





René Pollesch sieht sich nicht als neuer Intendant
der Berliner Volksbühne.

In einem Gespräch mit dem rbb-Kulturradio sagte der Regisseur am
Mittwoch, er habe die Erfahrung gemacht, dass einige seiner Kollegen
später als Intendanten bei ihren Schauspielern nicht mehr so beliebt
gewesen seien. „Ich glaube, in dem Beruf taucht dann etwas auf, was
ich nicht in meinem Leben haben will“, sagte Pollesch.

René Pollesch arbeitete als Autor und Regisseur 18 Jahre lang an
der Berliner Volksbühne und prägte das Haus unter der Ära von Frank
Castorf entscheidend mit. Nach dem Weggang von Chris Dercon schlug
der ehemalige Volksbühnen-Schauspieler, Fabian Hinrichs, Pollesch als
„nachhaltigste und richtige Lösung des Nachfolgeproblems“ vor.

Am kommenden Samstag feiert Pollesch am Deutschen Theater mit „Cry
Baby“ seine erste Premiere. In dem Stück, unter anderen mit Sophie
Rois, geht es um den Unterschied zwischen einem aufstiegssüchtigen
Talent und einem verbissenen Karrieristen.

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veröffentlicht von am 5. Sep 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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