Rainald Grebe in „nd.DerTag“: Verschwörungstheoretiker laufen Kabarettisten den Rang ab





Für den Liedermacher und Kabarettisten Rainald Grebe sind Verschwörungstheorien kein guter Stoff fürs Kabarett. Im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „nd.DerTag“ (Dienstagausgabe) sagt Grebe: „Mein Eindruck ist eher, dass diese Leute den Künstlern den Rang ablaufen. Weil das zum Teil so fantastisch ist, was dort real geglaubt oder praktiziert wird. Da ist man als Kabarettist von der Fantasie her ziemlich im Hintertreffen, wenn es es darum geht, sich absurde Geschichten auszudenken.“ Auf seinem neuen Album „Popmusik“ singt Grebe: „Wissenschaft ist eine Meinung, die muss jeder sagen dürfen“. Für ihn sei das „eine Antwort auf den ganzen anti-wissenschaftlichen Quatsch, der in den letzten Monaten geredet wurde“, so Grebe gegenüber „nd.DerTag“. Und weiter: „Das Impfen generell zu verdammen, so was sehe ich nicht ein. Die Wissenschaft ist gut. Was nicht heißt, dass man nicht auch gleichzeitig Globuli schlucken kann.“

Im Interview äußert sich Grebe auch kritisch über Kabarett von rechts wie das von Uwe Steimle, der Ressentiments „gegen die Grünen, die Linken, generell gegen Menschen, die für die bunte Republik eintreten“, bediene. Er jedenfalls sei froh, „in einem Merkel-Staat zu wohnen, wo vorne eine Wissenschaftlerin sitzt, die alles sehr genau abwägt. Dass es gleichzeitig auch viele Probleme gibt, ist ja klar.“

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veröffentlicht von am 15. Feb 2021. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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